Biomethan – der Energielieferant aus biogenen Stoffen

Unter Biomethan versteht man Methangas, welches nicht fossilen Ursprungs ist, sondern aus biogenen Stoffen erzeugt wird. Die Menschen nutzen Biomethan heutzutage hauptsächlich als Kraftstoff für Fahrzeuge und als natürlichen Energielieferanten. Somit lässt es sich zur Erzeugung von Elektrizität und Wärme nutzen.

Entstehung und Aufbereitung von Biomethan

Biomethan lässt sich sowohl technisch als auch natürlich erzeugen. Jedoch ist die Herstellung auf natürlichem Wege wesentlich häufiger anzutreffen. Hierbei wird eine Vergärung von organischem Material unter Luftabschluss durch Zuhilfenahme anaerober Bakterien vollzogen. Als organisches Material wird dabei üblicherweise Viehmist verwendet. Vollzogen wird der hier beschriebene Vorgang in extra dafür erbauten Biogasanlagen.
Um das Biomethan nutzen zu können und zwar als Kraftstoff oder auch als Energielieferant, muss es jedoch noch weiter bearbeitet werden. Genau genommen muss das Biomethan entschwefelt, verdichtet und getrocknet werden. Außerdem sollte im Anschluss das CO2 abgeschieden werden. Dieser Prozess ist deshalb so wichtig, da er einer Reinigungsprozedur gleichkommt und das Biomethan nur mit einer Reinheit nahe der 100% ins Erdgasnetz eingespeist werden darf.

Nutzung von Biomethan als Energielieferant

Nach seiner Aufbereitung muss das Biomethan noch in das Erdgasnetz eingespeist werden, um es zur Erzeugung von Wärme und Elektrizität nutzen zu können. Hierbei wird eine äquivalente Menge Erdgas durch Biomethan ersetzt. Dies geschieht an einer beliebigen Stelle. Die Wärme- und Stromerzeugung geschieht dann letztlich in sogenannten Blockheitzkraftwerken. Der Vorteil bei der Tatsache, dass das Biomethan durch das Erdgasnetz genutzt werden kann, ist der, dass es dadurch transportabel ist. Es ist somit räumlich ungebunden, kann also an beliebiger Stelle verwendet werden.
Außerdem lässt sich Biomethan teilweise als Treibstoff für Fahrzeuge nutzen. Dieser Anwendungsbereich ist allerdings noch sehr problembehaftet und sehr umstritten. Dennoch lässt sich grundsätzlich feststellen, dass Biomethan für die Anwendung in Fahrzeugen, die auch mit Erdgas betrieben werden können, geeignet ist.

Die Zukunft von Biomethan und anderen alternativen Energielieferanten

Bezüglich der Umweltverträglichkeit lässt sich natürlich mit Biomethan und auch allen anderen alternativen Energielieferanten äußerst positiv in die Zukunft schauen. Es gibt zwar immer noch einige Skeptiker, die den alternativen Methoden der Energiegewinnung nicht vertrauen. Aber die Aufgabe der Politik ist es die Bevölkerung über die möglichen Risiken aufzuklären und dieser damit zu zeigen, dass diese äußerst gering sind.
Außerdem verändern sich derzeit die gesetzlichen Regelungen immer mehr zum Positiven was die alternativen Energien betrifft. Zum Beispiel ist mittlerweile die Einspeisung von Biomethan in das Erdgasnetz, durch die seit April 2008 gültige Gasnetzzugangsverordnung, deutlich einfacher zu vollziehen als noch vor einigen Jahren.

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Wie grün sind Stromversorger wirklich?

Seit das schwere Erdbeben von Fukushima auch Atomkraftwerke zerstörte und eine Umweltkatastrophe ungeheuren Ausmaßes folgte, veränderte sich bei vielen die Einstellung zu Fragen der Energieerzeugung. Die Stromanbieter erlebten einen enormen Anstieg der Nachfrage nach Ökostromprodukten. Aber was ist eigentlich “grüner Strom” oder “Ökostrom”? Gibt es eine klare Definition dafür oder soll der Verbraucher durch schwammige Bezeichnungen oder gar Falschinformationen hinters Licht geführt zu werden?

Der Energiemarkt wurde liberalisiert – Sie haben die Wahl
Mit der Liberalisierung des Energiemarktes eröffnete sich für jeden Kunden die Möglichkeit, seinen Stromversorger frei zu wählen. Nach anfänglichem Zögern machen viele Kunden von ihrem Recht Gebrauch und vergleichen das Angebot ihres lokalen Anbieters kritisch mit Konkurrenzprodukten. Mit Hilfe des Internets ist das nicht schwierig und Sie brauchen nicht zu befürchten, dass Sie wegen eines eventuell auftretenden Problems im Zusammenhang mit dem Wechsel ohne Stromversorgung im Dunkeln stehen. Seit der Zerstörung der Kernkraftwerke von Fukushima spielt beim Stromversorger Vergleich nicht nur der Preis eine Rolle. Immer mehr Verbraucher wollen Verantwortung übernehmen und umweltverträglich erzeugten Strom beziehen. Fast alle Versorger haben sich auf diesen Trend eingestellt und haben mindestens einen Ökostromtarif im Angebot. Schalten Sie zu Hause ein elektrisches Gerät ein, wissen Sie nicht, woher der Strom kommt, denn alle Stromerzeuger speisen ihren Strom in ein Verbundnetz ein. In den Leitungen fließt also Strom aus dem Kernkraftwerk, aus kleinen Photovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern, aus Kohlekraftwerken, aus Windenergie und aus weiteren Quellen. Ist der Ökostromtarif also eine Mogelpackung?

Einfluss auf die Stromerzeugung nehmen
Der so genannte Strommix, der durch die Leitungen fließt, enthält heute noch einen großen Anteil elektrischer Energie aus problematischen Quellen. Buchen Sie einen Ökostromtarif, beziehen Sie diesen Strom auch weiterhin, aber Ihr Anbieter ist verpflichtet, soviel grünen Strom in das Netz einzuspeisen, wie seine Verbraucher entnehmen. Auf diese Weise kann jeder Einzelne also doch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Allerdings kann sich der Kunde nicht blind darauf verlassen, dass sein Stromversorger tatsächlich den Strom wirklich umweltverträglich produziert. So wird beispielsweise Strom aus dem Kernkraftwerk, der in abnahmeschwachen Zeiten in einem riesigen Pumpspeicherwerk gespeichert wird, zum Ökostrom, der aus Wasserkraft stammt.

Wachsam bleiben

Um den Markt für den Kunden transparenter zu machen, haben verschiedene Organisationen Label entwickelt. Auf diese Weise wird dem Stromerzeuger z.B. bescheinigt, dass die gelieferte Energie tatsächlich aus erneuerbaren Quellen stammt und dass ein Teil der Einkünfte aus dem Verbrauch von Ökostrom zur Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien verwendet wird. Falls Sie nicht nur Ihr grünes Gewissen beruhigen wollen, müssen Sie also weiterhin aufmerksam die Entwicklungen auf diesem Gebiet verfolgen

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Die Gaspreislüge

Seit 2008 bemüht sich die Bundesregierung den Gasmarkt in Deutschland zu
regulieren und die Bindung des Gaspreises vom Ölpreis aufzubrechen. In der Realität
versenden die Stadtwerke und die anderen Gasanbieter rechtzeitig zum Winter 2011
ihre neuen Gastarife und bei einem Vergleich der Gaspreise fallen einem sofort
Preissteigerungen von bis zu 30 % ins Auge. Mit welchem Argument wird diese
Steigerung begründet? Natürlich mit dem steigenden Ölpreis und hohen
Netznutzungskosten. Dabei ist Erdgas auf dem Weltmarkt so billig wie schon lange nicht
mehr. Grund dafür sind neue Abbauverfahren und ein dadurch größeres Angebot. In der
Folge sollte eigentlich der Gaspreis auch in Deutschland fallen. Leider haben viele
Anbieter von Erdgas langfristige Verträge abgeschlossen, mit Preisen die an den Ölpreis
gekoppelt sind und können somit nicht von den sinkenden Preisen profitieren. Ihre
Kurzsichtigkeit soll nun der Erdgaskunde in Deutschland ausbaden. Dabei verschweigen
sie allerdings die riesigen Gewinne, die sie eingefahren haben als der Ölpreis gesunken
ist und somit auch der Gaspreis. An dieser Stelle wurden fast nie die Preise gesenkt.
Soviel zum Erdgaspreis und der Erdölbindung – ein anderer Grund sind die hohen
Netznutzungskosten, die sie ihren Kunden in Rechnung stellen. Verantwortlich dafür
sind sie die 710 sogenannter Gasmonopolisten, die Deutschland unter sich aufgeteilt
haben. Jeder dieser Monopolisten erhebt einen Tarif für die Netznutzung sobald ein
Konkurrent auf ihrem Gebiet einen Kunden mit Gas beliefern will. Für einen richtigen
und funktionierenden Wettbewerb müsste ganz Deutschland ein einziges Gebiet sein
und alle die gleichen Netznutzungsgebühren zahlen. Energieexpertin des Deutschen
Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Frau Prof. Claudia Kempfert stellt fest, dass mit
einem vollständigen Wettbewerb auf dem Gasmarkt Einsparungen von ca. 20 %
realisiert werden könnten. Zur Zeit gibt es auf dem deutschen Gasmarkt sehr viele
unabhängige Gasanbieter, die Erdgas auf dem freien Markt einkaufen und diese
Einkaufsvorteile an den Kunden weitergeben. Die Gaspreise vergleichen lohnt sich gerade jetzt, wo es solche großen Unterschiede bei den Anbieter gibt.

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Frauenmagazin verhöhnt Umweltschützer!

Also so etwas habe ich wirklich selten erlebt! Das Frauenmagazin Glamour verhöhnt mit einem angeblichen Psycho-Test sämtliche Umweltschützer! Aber bevor ich darauf näher eingehe erkläre ich euch erst einmal, wie ich das überhaupt entdeckt habe.

“Wie umweltbewusst bin ich?”

Diese Frage wird mir tatsächlich sehr häufig gestellt! Ehrlich gesagt bin ich kein Psychologe und kann auch nicht das Verhaltensmuster eines jeden einzelnen analysieren, aber natürlich möchte ich auf eine solche Frage auch nicht mit Schulterzucken reagieren. Darum habe ich mich belesen, wie man das am besten testen kann.

Interessanterweise bin ich auf sehr viele Tests im Netz gestoßen, die zum größten Teil von irgendwelchen Frauenmagazinen oder -plattformen erstellt wurden und traurigerweise ist die Hälfte Schrott! Gleich das erste Ergebnis, das ich erhalten habe stellte die Frage: Sind sie ein Umwelt-Engel? Was soll das denn bitte implizieren? Das ist doch lächerlich! Gut, ich habe ihn dennoch gemacht und war somit das erste Mal auf einer Seite eines Frauenmagazins. Faszinierend, was sich Frauen so alles durchlesen! Interessiert euch das wirklich? Aber ich muss das ja nicht verstehen! Zurück zum Thema:

Besagtes erstes Ergebnis war von der Glamour. Der Test versprach: Testen Sie ihr grünes Gewissen! Also bitte, ich wollte mein grünes Gewissen testen, doch was mich dann erwartete wiedersetzte sich jeglichem guten Geschmack! Zunächst war ein Bild von Miley Cyrus zu sehen, die, wie ich dann herausfand, irgendeine amerikanische Schauspielerin ist. Sie wurde für ihr Umweltbewusstsein gelobt, weil die FAHRRAD fährt! Nun gut, ich dacht mir nicht viel dabei und startete den Test, welcher aus 10 Fragen besteht.

Allerdings hätte ich das Magazin am liebsten schon bei der ersten verklagt, denn die ist so unglaublich, dass ich lange überlegt habe, ob ich sie hier reinschreibe. Nun gut, ich tue es dennoch:

Wem schauen Sie lieber hinterher: Dem Knackpo eines Rennradfahrers in voller Bike-Montur oder einem 3-BMW-Cabrio-Fahrer, der mit 70 durch die Stadt düst?

Kann das wahr sein? Ich bin immer noch schockiert! Was bitteschön sagt das denn über Umweltbewusstsein aus? Was, wenn der Rennradfahrer 70 wäre und der BWM-Fahrer einen “Knackpo” hätte? Also wirklich! Das ist der größte Bullshit, den ich je gehört habe. Die anderen Fragen sind natürlich nicht unwesentlich besser! Gibt es Menschen, die sich für Umweltbewusst halten, weil sie schönen Radfahrern hinterhersehen? Ich bitte um Meinungen!

LG

Eurer Umweltretter

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Umdenken..

..als ich mit dem Bloggen angefangen habe, hatte ich eine sehr, ich würde fast sagen: militante Einstellung zum Thema Umwelt. Ich konnte und wollte nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die dieses Thema nicht so ernst nehmen wie ich und weiterhin immer neue Tüten im Supermarkt kaufen, mit dem Auto fahren und das Licht unnötig brennen lassen.

Doch der Dialog mit eben solchen Leuten hat mir gezeigt, dass ich umdenken muss. Natürlich werde ich meine Einstellung zur Umwelt nicht überdenken, aber die zu meinen Mitmenschen. Ich muss verstehen lernen, dass einfach noch nicht jeder auf seinen kleinen Luxus der Umwelt zu Liebe verzichten kann, sondern, dass auch kleine Gesten etwas bewirken können.

Der Ansatz, die Menschen von Grund auf zu reformieren ist also falsch und ich sollte eher versuchen, kleine Dinge zu bewirken. Diese Erkenntnis kam mir gestern, als mir ein Kommilitone stolz erzählte, dass er sich am Umwelttag von ProSieben beteiligen werde. Er wollte mir damit eigentlich nur zeigen, dass auch er sich für die Umwelt engagiert, aber ich habe gleich wieder einen Monolog darüber gehalten, wie unsinnig es doch von einem Großkonzern wie ProSieben sei, eine solche Aktion ins Leben zu rufen, wenn trotzdem noch so viele andere sinnlose, umweltschädliche Formate laufen, mit denen unsere Umwelt durch CO2 Ausstoß belastet wird.

Erst später habe ich eins gemerkt: die Absichten meines Kommilitonen waren sehr ehrenhaft und er wollte mir eigentlich nur zeigen, dass auch er jetzt etwas für die Umwelt tut und ich habe begriffen: eine Milliarde kleine Gesten sind viel mehr wert als 100 große. Man, da hat aber einer ganz schön bei mir auf der Leitung gestanden. Ich werde mich wohl morgen bei meinem Kommilitonen entschuldigen müssen.

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Bionade-Wahn!

Das beliebteste Erfrischungsgetränk unter Studenten ist in dieser Woche hart in die Kritik geraten. Vor allem die TAZ berichtete in einem Artikel über die Veränderungen bei dem Produzenten und entflammte damit einen Proteststurm.

Was war passiert? Bionade wurde vor rund einem Jahr zu 70% von dem großen Lebensmittelkonzern Dr. Oetker übernommen und strich nun (vermutlich) in diesem Zusammenhang das Engagement in dem bereich der Gentechnik. Am Samstag wurde nun bekannt, dass sich Bionade nicht am Rock for nature Konzert in Berlin beteiligen werde und der Aufruhr war groß. Zuvor hatte sich Bionade für eine gentechnikfreie Landwirtschaft stark gemacht und entsprechende Projekte finanziell unterstützt doch mit der Übernahme verlagerte sich auch das Sponsoring, denn nun unterstützt der Hersteller vor allem kinder und Jugendliche in den Bereichen Sport, Gesundheit und Kultur.

Das ist ja an sich auch nichts Falsches, sondern sogar sehr lobenswert, aber man fragt sich als Ökoaktivist, so wie ich einer bin, was diese Änderung des Fokus nun für die Marke bedeutet. Schließlich brüstet sich Bionade damit, nur aus rein biologisch Angebauten Produkten zu bestehen und ein entsprechendes Sponsoring unterstrich dieses Image.

Aus diesem Grund beschwerten sich nun eingefleischte Fans des Getränks und forderten Nachbesserung. Die Chefs reagierten auch prompt und baten auf ihrer Homepage um Nachsicht: „Die Diskussion tut mir weh und macht mich tief nachdenklich, weil sich unsere Haltung nicht verändert hat. Bionade ist Bionade und bleibt es auch.“

Wir können nur hoffen, das der Chef diese Aussage auch wirklich ernst meint und der Kommerz nicht zu viel Einzug in die Firmenpolitik hält.

LG

Euer Umeltretter

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um damit aufzuräumen: Lush!

Ich hatte vor einiger Zeit über die Kosmetikfirma Lush berichtet und einige sehr aufschlussreiche und interessante Kommentare zu dem Thema erhalten.

Zur Erinnerung: Ich berichtete darüber, dass der Kosmetikhersteller Lush die organisation Peta2 mit ihrer Kampagne für die Befreiung von Zirkustieren unterstützt. (Link zum Artikel)

Dabei ist wohl einiges im Argen geblieben und das kann ich ja so nicht stehen lassen. Abver gleich vorweg: das soll KEINE Gegendarstellung werden, sondern nur einige zu kruz gekommene Themen konkretisieren. Also: sollte der Anschein erweckt worden sein, dass es sich bei Lush-Produkten um Naturkosmetik handelt, so ist das falsch! Auch Lush setzt bestimmte Salze und Silikone zu, die bei rein naturkosmetischen Produkten nicht erlaubt sind. Allerdings behauptet das das Unternehmen auch gar nicht.

Laut Aussage eines Mitabreiters wird dies nur zu oft fälschlicherweise angenommen, weil die Produkte so aus dem Rahmen fallen. ABER: Die Produkte enthalten auch sehr umweltschädliche Stoffe wie zum Beispiel EDTA. Das erläutert zumindest die Homepage kosmetik-check.de

Das betrübt mich natürlich im höchstem Maße, ändert aber zunächst nichts an dem Einsatz des Konzerns für den Tierschutz. Die Kritik, der Seifenhersteller würde das nur zu Werbezwecken tun, kann ich nur schwer verstehen. Welche Beweggründe es auch sein mögen, die einen Konzern wie Lush veranlassen, Einnahmen für den Tierschutz zu spenden, es ist mir ganz gleich; Hauptsacheist doch, dass die Spenden auch ankommen.

Stellungnahme Nummer2: PeTA!

Zu PeTA habe ich, wie wohl fast jeder, ein sehr zwiegespaltenes Verhältnis. Ich bin generell gegen übersetigerten Aktivismus, der anderen Personen schadet, unterstütze aber den Grundgedanken der Organisation. Man kann natürlich nicht jede einzelne Aktion unterstützen. Ich finde es zum Beispiel falsch, die Pelzmäntel mancher Damen mit Farbe zu zerstören, halte aber selbst natürlich auch nichts von Pelz! So sieht es sicherlich mit vielen Dingen aus.

Ich hoffe, jetzt wurde alles etwas klarer. Ich möchte zum Schluss noch einmal auf die guten Links zum Thema in den Kommentaren meines letzten Artikels hinweisen.

LG

Euer Umweltretter

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grünes neues Jahr!

Ich wünsche euch allen ein ganz besonders grünes neues Jahr. Ich hoffe, ihr habt euch viele umweltfreundliche Vorsätze überlegt, mit denen ihr unseren Planeten schützen könnt. Ich werde mich in diesem Jahr mehr engagieren. Ich möchte gern einer Organisation beitreten, um mehr und direkter etwas für die Umwelt tun zu können.

(c) Roger Schmidt


Was sind denn eure Vorsätze für das neue Jahr?

Ich weiß ja ehrlich gesagt immer nicht, was ich von guten Vorsätzen halten soll. Eigentlich finde ich es albern, sich etwas vorzunehmen, was man sich auch an jedem anderen tag vornehmen könnte, aber irgendwo markiert die Jahresgrenze auch immer gewisserweise einen Neuanfang. man kann das Alte hinter sich lassen und nach vorn sehen. Aber ich glaube, man sollte sich nicht allzu große Ziele setzen. Viele menschen neigen ja dazu, zu Beginn des Jahren große Pläne zu schmieden, die sie dann doch nicht einhalten können. Ich habe nur dieses eine Ziel. Das sollte auch erst einmal reichen, denn mit einer Mitgliedschaft in einer Umweltorganisation ist sicher viel Arbeit verbunden.

Dafür werde ich nicht versuchen, mehr Sport zu machen oder abzunehmen (übrigens neben dem Einstellen des Rauchens die beliebtesten Vorsätze meiner Freunde). Dennoch ist für mich ein neues Jahr immer ein Grund, um nach vorn zu sehen. 2010 ist eben jetzt vorbei und wir müssen zusehen, dass wir 2011 die Welt retten. Obwohl sie ja laut Maya-Kalender 2012 untergeht. Das sehe ich natürlich als Scherz an und nicht als hinreichenden Grund, um deshalb verschwenderisch zu leben, aber das versteht sich ja von selbst.

Neben diesem einen Vorsatz möchte ich genau da weiter machen, wo ich im letzten Jahr aufgehört habe: nämlich hier! mein Blog ist für mich so etwas wie mein Sprachrohr geworden, das hoffentlich von immer mehr Menschen lesen. Ja, das wäre dann mein Wunsch für 2011. Und nun raus mit der Sprache: was sind eure Vorsätze?

LG

Euer Umweltretter

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Umweltschutz ist..

KULK!

Meine Lieben, ich möchte mich mit diesem Statement in meinen wohlverdienten Bloggerurlaub verabschieden, der sich über die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage erstrecken wird. Diese Zeit widme ich traditionell ganz der Familie. In diesem Jahr bin ich zum ersten Mal verantwortlich für das Essen am 1. Weihnachtsfeiertag. Ich freue mich sehr darüber denn nun kann ich endlich mal zeigen, dass biologisches essen viel besser schmeckt. Meine Eltern muss ich zum Glück nicht mehr davon überzeugen, aber meine Großeltern und Cousinen und Cousins sehr wohl. Ich werde als Vorspeise eine Kürbissuppe aus dem Kürbis machen, der in diesem Jahr auf meinem Balkon gewachsen ist. So bekommt der endlich seinen großen Auftritt. Leider bin ich mir beim Hauptgericht noch nicht so sicher. da muss ich schauen, was die Biotheke hergibt. In jedem Fall wird es etwas mit Rosenkohl geben, denn das ist ein aktuelles Gemüse, dass man gerade erntet. Ich möchte aber eigentlich keine Ente machen, denn das ist so typisch. Ich habe glaube ich Lust auf Rouladen oder etwas anderes mit gutem Bio-Rindfleisch. Der Nachtisch steht hingegen schon fest: es gibt Bratäpfel mit selbst gemachter Vanillesoße.

Das wird dann hoffentlich alle überzeugen. Gut, nun habe ich offiziell Urlaub, denn auch die Uni hat ihre Pforten für dieses Jahr geschlossen. Ich wünsche euch allen eine frohe, biologische, ökologische und umweltfreundliche Weihnacht. Benutzt nicht so viel sinnloses Geschenkpapier, lieber diese Tüten, die man jedes Jahr wieder verwenden kann.

LG

Euer Umweltretter

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Heal the World..

Jeder kennt wohl diesen grandiosen Song von Michael Jackson und besonders schön finde ich, wenn ihn Menschen nicht nur anhören, sondern auch seine Botschaft verstehen. Im Anschluss heißt es nämlich: Make it a better place! Und genau das versucht die Internetseite betterplace.org zu erreichen. Als ich davon gehört habe, war ich extrem begeistert. Die Idee ist so simpel, aber auch so gut.

Die Seite ist eine Plattform, auf der jeder sein individuelles Spendenprojekt vorstellen kann, ganz gleich, worum es geht. Ich habe mich dann erst mal ein bisschen durch die Angebote gewuselt. Es gibt wirklich alles. Man kann entweder ein Stück Regenwald kaufen, was ich auch tun werde, oder für Schulprojekte, Kinder oder Organisationen. Ich habe mich auch erst einmal angemeldet, habe aber noch kein konkretes Projekt, dass ich mit meiner Aktion unterstützen möchte. Schließlich sollte so eine Entscheidung nicht innerhalb von ein paar Minuten getroffen werden. Denn wenn man sich die einzelnen Projekte so ansieht, scheint das wirklich gut zu funktionieren. Man gibt einen bestimmten Betrag an, den man sammeln möchte und dann läuft auf der Seite ein Zähler mit. Hier kann man das zum Beispiel gut verfolgen, aber das ist nur eine Seite von vielen.

Kurz zurück zum Regenwald: Ich schenke mir ja jedes Jahr zu Weihnachten eine Spende, also ich spende etwas und das ist mein Geschenk.  Und da dachte ich mir, dass ich in diesem Jahr ja auch mal etwas handfestes dafür bekommen könnte. Aus diesem Grund schenke ich mir ein Stück Regenwald. Das ist ja in gewisser Weise auch uneigennützig.

LG

Euer Umweltretter

Jackson

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