der Natur ganz nah..

Immer, wenn ich über Urlaub nachdenke, möchte ich am liebsten einen Rucksacktrip durch ein mir unbekanntes Land machen. Ich stelle es mir toll vor, neue Kulturen und Landschaften nur mit dem Rucksack und dem Nötigsten zu erkunden- eben einfach völlig frei von allem westlichen.

Nun habe ich mir überlegt, dass ich meine Träume endlich einmal verwirklichen sollte. Ich möchte ganz ursprünglich und im Einklang mit der Natur leben, wenigstens einmal den Tieren nah sein. Wir Menschen haben uns, so finde ich, von unserer ursprünglichen Lebensform viel zu weit entfernt. Vielleicht wissen wir deshalb auch nicht mehr zu schätzen, was uns von der Natur gegeben ist, weil wir einfach kaum noch etwas mit unberührter Natur zu tun haben. Wenn man den Wald in seinem täglichen Leben nicht braucht, kann man auch nicht lernen, ihn zu schützen oder interessiert sich einfach gar nicht für seinen Schutz.

Das wie mit dem Regenwald: er ist einfach kein Teil unseres Lebens und viel zu weit weg, um sich ernsthaft Gedanken um dessen Erhalt machen zu können/ wollen. Aus diesem und zahlreichen weiteren Gründen möchte ich in meinem nächsten Urlaub eine Art Survival-Trip machen. Ich nehme nur, was mir die Natur zur Verfügung stellt und versuche, wie ein Tier unseren Planeten zu schätzen und mit ihm in Einklang zu leben. Leider ist das alles nicht so einfach. Ich kann nicht mal eben in den Urwald fahren, dort mein Zelt aufschlagen und schauen, was passiert. Deswegen werde ich mich an die Sache vorsichtig heran tasten und zunächst ein Wochenende im deutschen Wald probieren. Es ist nur etwas blöd, solche Überlegungen zu haben, wenn es gerade Herbst wird und die Nächte zu kalt sind, um draußen zu schlafen, aber gut, so ein Trip möchte ja auch entsprechend vorbereitet sein. Aus diesem Grund werde ich mir zunächst ein Buch bestellen, das sich dem Thema widmet und dann meine Ausrüstung zusammen sparen. Auch wenn ich so wenig wie möglich mitnehmen möchte, werden sicher dennoch ein paar Euros dafür drauf gehen. Ich werde euch hier auf dem Laufenden halten.

LG

Euer Umweltretter

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Umweltbewusst leben heißt gesund leben!

Diesen Zusammenhang übersehen viele Menschen, wenn sie über den Bio Lifestyle nachdenken. Aus diesem Grund wird auch gern mal über meinen lebenstil und den der anderen Verfechter des Biologischen gespottet. Aber: mein lebensstil ist gesund. Das sage ich in erster Linie in Bezug auf die Ernährung, denn natürlich gehört weit mehr zu meiner Art zu leben, aber das will ich heute mal außen vor lassen.

Wie fange ich am besten an? Das ist heute gar nicht so leicht, weil ich so viele gedanken habe, die ich irgendwie sinnvoll ordnen muss. So ist das Leben als Blogger: man muss sich immer ganz genau ein Konzept für seine Beiträge ausdenken, weil sonst keiner das Gendankendurcheinander anchvollziehen kann, das man niedergeschrieben hat. Das war jetzt jedenfalls ein denkbar schlechter Einstieg. machen wir es lieber besser:

Jeder zweite Deutsche ist zu dick! Das sagt die Statistik. Grund dafür ist eine falsche Ernährung: zu viel Fast Food und somit zu viel Ungesundes. Kaum jemand hat noch die Zeit, frisch und gesund zu kochen, weil jeder viel arbeiten muss, um sich und seiner Familie ein einigermaßen angenehmes leben zu bereiten. Das ist doch ein wesentlich besserer Einstieg! So, nun da das Problem angesprochen ist, kommt der Bio-Lifestyle ins Spiel. ich weiß, dass es nicht immer billig ist und nicht jeder das Glück hat, Eltern zu haben, die in ihrem Garten frisches Gemüse und Obst anbauen, aber mein Lebensstil ohne Fast Food ist wesentlich gesünder.

In Fertigprodukten sind oft unzählige Zusatzstoffe, die die Produkte hübsch färben oder länger haltbar machen. Diese Stoffe sind ungesund und appetitanregend, also schlecht für uns und unseren Körper, weil wir ihn vergiften und unnötig viel essen. Dahingegen haben echte Bioprodukte keine Zusatzstoffe. Ich weiß, dass es nich unbedingt billig ist, aber wenn man seinem Körper etwas Gutes tun möchte, dann sollte man seine Ernährung umstellen.

ich kann da nur immer wieder die Bioprodukte der Dicounter empfehlen, die nur unwesentlich teurer sind als herkömmliche. Dann kocht man sich eben einfach den Eintopf selbst, den man sonst immer aus der Dose genommen hat. Das schmeckt besser und ist gesund ;)

LG

Euer Umweltretter

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Wer bin ich?

Ich wurde nun schon öfter gefragt, wer ich eigentlich bin und wie man sich nun einen “Umweltretter” vorstellen muss. Deshalb habe ich beschlossen, hier an dieser Stelle einmal etwas über mich als Person zu berichten. Ich bin Siegmar und auch wenn der Name jetzt so kling bin ich kein “typischer” Umweltretter wie man ihn sich nun vorstellen würde. Das heißt: ich habe keine Dreads, trage auch Sachen, die nicht aus Jute oder Leinen gemacht sind (wobei ich dennoch auf geringe Chemikaliendichte und Fair Trade achte.) und wohne in Baunatal. Das ist nun vielleicht nicht die schönste Stadt, aber ich habe meine Wurzeln hier und auch einen Job gefunden.

Meine Eltern leben auch hier, in einem Haus am Stadtrand, in dem ich nur noch selten weile, weil ich eine eigene Wohnung in der Innenstadt habe. Ich möchte nicht unbedingt einer dieser Menschen sein, die mit 30 noch bei Mutti wohnen und deshalb habe ich mich zu diesem Schritt entschieden. So kann ich wenigstens nach meinen eigenen Regeln leben und muss meine Eltern nicht jeden Tag ermahnen, mehr für die Umwelt zu tun. Aber wenn ich dann mal da bin, dann rede ich ihnen auch im umweltbewussten Sinne gut zu. Ich versuche momentan, sie von einer eigenen Solaranlage zu überzeugen, weil mein alter Vater ja unbedingt noch einen Pool haben möchte und ich dieses Stromfressende Monstrum nicht für gut heißen kann. Wenn sie dieses allerdings mit einer eigenen Solaranlage heizen würden, die gleichzeitig noch Strom produziert, wäre ich einverstanden.

Ich arbeite nebenberuflich im einzigen Bioladen der Stadt (sehr typisch, wie ich finde) und studiere in Kassel Politikwissenschaften und Soziologie auf Bachelor, aber da gibt es sowieso keine Alternativen mehr. Falls sich nun jemand fragt, weshalb ich in Baunatal wohne und in Kassel studiere: die kleben praktisch aneinander. Nun sollte eigentlich jeder alles über mich wissen, was wichtig ist und ich habe nicht zu viel preis gegeben ;)

LG

Euer Umweltretter

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Seifenhersteller kämpft mit PeTA

Als ich gestern durch die Stadt gelaufen bin, stieg mir wie immer an einer Ecke ein starker Seifengeruch in die Nase. Normalerweise beschleunige ich dann meinen Schritt, weil mir dieser Laden die Tränen in die Augen treibt. Wer jetzt noch nicht weiß, wovon ich spreche, hier die Internetseite von Lush, einem aus Groß Britannien importierten Pflegeproduktshop. Dort gibt es alle möglichen Seifen und Cremes in allen Farben und Formen.

Wie gesagt: normaler Weise treibt mich da nichts rein, aber dieses Mal las ich etwas sehr interessantes im Schaufenster. Lush unterstützt in einer neuen Aktion die Jungs und Mädchen von PeTA 2 (ich berichtete von der Aktion zur Rettung der Zirkustiere). Die Plakate und Aufschriften in und auf den Schaufenstern animierten mich dann doch einmal, mir die Nase zuzuhalten und in den Laden zu gehen. Dort hatte ich ein interessantes Gespräch mit einer der Angestellten. Sie berichtete, dass die Ladenkette bereits im Juni eine bundesweite Vegan-Woche veranstaltet hat.

Produktauswahl bei Lush

Mit der Aktion unterstützen sie PeTA bei der Kampagne: Es ist nicht alles Wurst und spendeten dem Verein einen Teil der Erlöse aus den veganen Produkten, die sie anbieten. Das hat mich dann doch fasziniert. Die Mitarbeiterin erklärte mir, dass natürlich nicht alle dort Veganer sind, dass aber bei der Einstellung sehr auf Umweltbewusstsein und Tierliebe geachtet wird.

Auch bei der momentan laufenden Aktion geht wieder ein Teil des Erlöses an PeTA 2, um Zirkustiere von ihren Qualen zu befreien. Übrigens sind alle bei Lush vertriebenen Produkte zu 100 Prozent tierversuchsfrei, was für mich ein wichtiger Faktor ist.

Nach unserem Gespräch war ich jedenfalls eines besseren belehrt und werde nun doch des Öfteren einmal bei Lush einkaufen und ein wenig mehr Geld für ein qualitativ hochwertiges und tierfreundliches Produkt auszugeben.

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Was mir wirklich sehr wichtig ist…

…ist der Tierschutz. Deshalb möchte ich heute einmal Werbung für eine junge Organisation machen: http://www.peta2.de/
Peta2 ist die Jungendorganisation von Peta, die sich momentan für die Rettung von Zirkustieren einsetzt. Mit der Aktion: Break the Chains wollen sie vor allem junge Zirkusbesucher auf die meist sehe schlechten Lebensumstände der Zootiere aufmerksam machen und dazu aufrufen, künftig ohne Tiere im Zirkus zu arbeiten. Im Zirkus werden Tiere wider ihrer natürlichen Bedürfnisse und Lebensweise gehalten und dressiert. Was Zirkusbesucher also als unterhaltsam empfinden ist für die Tiere reine Qual. Die Haltung in kleinen Käfigen und die ständigen Standortwechsel sind, wie sich ja eigentlich jeder denken kann, extrem ungesund und gefährlich. Deshalb fordert die junge Peta-Generation mit einer eigenen Merchandiseaktion zur Abschaffung der Tiershows auf . Ich kann solche Aktionen natürlich nur unterstützen. Mir haben schon als Kind die armen Elefanten und Kamele leid getan, auf denen ich nach der Vorstellung auch noch reiten sollte. Ich war wohl schon immer ein bisschen Öko, haha! Na wie dem auch sei, diese Aktion verdient Unterstützung. Deshalb jetzt hier also mal das Shirt zur Aktion:
Break the Chains Shirt

Das ist zu dem auch noch schön und wurde exklusiv von Imperial Clothing designet, einer jungen, aufstrebenden Designfirma, der der Tierschutz auch sehr am Herzen liegt.
Übrigens sind die Jungs und Mädels von Peta2 auf verschiedenen Festivals mit einem Infostand vertreten. Dort kann man sich nicht nur zur aktuellen Aktion informieren, sondern auch zum veganen Lifestyle und allen anderen Petaaktionen. Außerdem kann man sich mit zwei „Zirkustieren“ (natürlich nur verkleidete Aktivisten) fotografieren lassen, um die Kampagne zu unterstützen. An diesem Wochenende ist der Infostand auf dem Baltic Sea Festival in Greifswald aufgebaut. Euro Fotos könnt ihr euch dann übrigens auf http://www.myspace.com/peta2_de ansehen.

Bis demnächst

Eurer Umweltretter

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Verpackungswahnsinn

Ich bin mal wieder im Supermarkt gewesen. Im Vergleich zum Biomarkt ist das für mich sowieso zu groß, aber manchmal muss das eben auch sein. Was mir diesmal besonders aufgefallen ist, ist der Verpackungswahnsinn. Alles, und zwar wirklich alles ist zwei- bis dreimal in Folie, Plastik oder sonstige PEC-Verpakungen eingehüllt. Äpfel und Kartoffeln gibt es in praktischen Plastiktüten mit Henkel, Käse ist dreifach verschweißt und auch die sowieso schon schrecklichen Einweg-PET-Flaschen haben zum E des Transports noch eine zusätzliche Plastikummantelung mit Henkel. Ich frage mich, wie viel Müll in einem Haushalt entsteht, der ohne Rücksicht auf die Umwelt all diese Produkte kauft. Was ist aus den Kartoffelnetzen geworden? Das war zwar auch Kunststoff, aber wenigstens in überschaubaren Mengen. Oder Papiertüten? Gibt es so etwas außerhalb des Biomarktes überhaupt noch?
Ich meine O.K., im Vergleich zu anderen europäischen Staaten sind wir noch sehr sparsam mit Kunststoffen. In Spanien zum Beispiel kann man sich so viele Tüten nehmen, wie man möchte. Hier muss man diese wenigstens bezahlen, was dann doch einige zum Gebrauch des von mir so hochgelobten Jutebeutels verleitet (übrigens kann dieser auch als stylisches Accessoire getragen werden, was vor allem Frauen interessieren dürfte).
Doch nicht nur Lebensmittel werden bis zur Unkenntlichkeit verpackt, auch ziemlich alle anderen Artikel, ob nun Drogerie- oder Elektroartikel. Die neue Kaffeemaschine meiner Oma hatte neben des Kartons auch noch eine Plastikhülle und Styropor zum Schutz. Selbst die Bedienungsanleitung was nochmal extra eingeschweißt. Wozu das Ganze? Warum muss man eine Bedienungsanleitung einschweißen? Manchmal verstehe ich die Menschen nicht. Jeder weiß doch, dass Kunststoffen nie verrotten und deshalb unsere Erde verpesten. Nun gut, ich werde jetzt wohl mal ein paar eMails an gewisse Kaffeemaschinenhersteller schreiben ;)

Lg

Euer Umweltretter

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„Aber ich kann doch als Einzelner sowieso nichts ausrichten“

Wie oft habe ich diesen Satz schon gehört! Und immer wieder antworte ich auf gleiche Weise: Natürlich kann jeder Einzelne etwas für unsere Umwelt tun! Wenn nämlich jeder etwas tut, dann tun irgendwann alle etwas und schon rettet man die Umwelt. Eine so simple Antwort, dass ich mich ernsthaft frage, wieso da nicht alle drauf kommen. Auch in den großen Firmen, die ja angeblich viel mehr Schaden anrichten als der einzelne kleine Mensch, sitzen nur einzelne kleine Menschen, die auch allein etwas „ausrichten“ können. Ich glaube, die Menschen haben nur Angst davor, ihren über die Jahren entstandenen Luxus aufzugeben, „nur“, um etwas für die Welt zu tun. Und deshalb hat sich diese „ich-kann-nichts-tun-“ und „nach-mir-die-Sintflut“-Mentalität entwickelt, die uns Umweltschützern die Nackenhaare aufstellt. Ich verlange ja nicht, dass jeder ab sofort wieder Kerzen anzündet und nur einmal in der Woche duscht, aber es gibt so viele Kleinigkeiten, die man (ja, auch als Einzelner) tun kann, um unsere Umwelt zu retten. Allein beim Einkaufen kann man so viele Dinge beachten; meist nur unwichtige Kleinigkeiten, die eine große Wirkung erzielen. Immer wieder erwähnt wird zum Beispiel der Kauf von Saisonobst. Wer freiwillig mal auf eine Banane verzichtet sorgt dafür, dass hunderte Liter Kraftstoff gespart werden. Oder wer zur Kartoffel statt zum Reis greift fördert nicht nur den Bauern aus der Region, sondern verhindert gleichzeitig auch noch die Verschmutzung unserer Atmosphäre. Ähnlich verhält es sich mit allen anderen Produkten, ob nun Wasser oder Käse: Wer regionale Produkte kauft spart Transportkosten. Selbst bei Fleisch gibt es immense Unterschiede. Rinder produzieren beispielsweise wesentlich mehr CO2 als Hühner oder Schweine. Und das waren ja jetzt nur Möglichkeiten, die man im Supermarkt hat. Im täglichen Leben begegnen jedem Einzelnen noch viel mehr Möglichkeiten zum Schützen der Umwelt (und ich will jetzt auch gar nicht mit Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln anfangen).
Kurzstreckenurlaube sind zum Beispiel auch eine Maßnahme, um richtig Spritt zu sparen. Ich will ja schließlich niemandem den Urlaub verbieten, aber wenn man an die Ostsee oder von mir aus auch nach Spanien fährt anstelle von Kuba oder der DomRep, dann tut man zwar den Fluggesellschaften keinen Gefallen, sorgt aber dafür, dass die CO2-Emission verringert wird.
Und natürlich: diese Maßnahmen funktionieren nur, wenn JEDER mitmacht, aber da schränkt man sich ja auch nicht zu sehr ein und kann sich seinen verdienten Wohlstand weiter schmecken lassen.

Lg
Euer Umweltretter

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Erster!

Anlässlich dieses recht kühlen Sommertages bin ich nun zum technikaffinen Typen avanciert und mithilfe von Carsten den Blog so aufsetzen, dass alles passt. WordPress sei Dank.

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