Seit einigen Jahren steigen die Heizkosten in Deutschland konstant und stark. Immer mehr Mieter und Hauseigentümer versuchen deshalb ihre Heizkosten so tief wie möglich zu halten. Heizungswärme wird jedoch von einem Großteil der Haushalte nicht effizient genutzt. Über 70% aller deutschen Haushalte heizen laut einer Studie falsch. Die Effizienz einer Heizung lässt sich jedoch durch ein paar einfach Tricks steigern.
Stromkosten und versteckte Fallen im Haushalt
Ein hoher Energieverbrauch ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern strapaziert auch den Geldbeutel vieler Haushalte. Die Stromkosten der meisten Haushalte werden vorallem durch den Stand-By Betrieb elektronischer Geräte unnötig in die Höhe getrieben. Viele Menschen wissen jedoch gar nichts von dieser versteckten Stromkosten Falle bzw. unterschätzen sie. Jedes verbrauchte Watt eines Gerätes im Stand-By Modus schlägt jährlich mit etwa 1,30€ zu Buche. Read more…
Ökostrom: Der grüne Strom der Zukunft
Ökostrom beschreibt Strom, der aus erneuerbaren Energien erzeugt wird, also Energiequellen, die durch die Nutzung nicht erschöpft werden. Dazu zählen Windkraft, Wasserkraft, Solarkraft, Biomasse oder Erdwärme. Aktuell beträgt der Anteil von Ökostrom am Strommix in Deutschland etwa 18%, Tendenz weiter steigend.
Doch grüner Strom ist nicht gleich grüner Strom. Um seriöse Anbieter von Ökostrom identifizieren zu können, gibt es eine Reihe von Zertifikaten und Gütesiegeln. Ökostromzertifikate geben Aufschluss über Herkunft und Zusammensetzung des Stroms des entsprechenden Anbieters. Da sie gehandelt werden können, sagen sie nichts über die Qualität aus. Darüber geben im Gegenzug Gütesiegel Auskunft, Voraussetzung für den Erhalt ist meist eine Investition in den Ausbau neuer Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung. Ein Beispiel für Zertifikate ist das RECS (Renewable Energy Certificate System), Beispiele für Gütesiegel sind das „Gründer Strom Label“, „OK Power Label“ oder ein TÜV-Siegel.
Wie umweltfreundlich seid ihr?
Es gibt ja wirklich zahlreiche Möglichkeiten, um unsere Umwelt zu schützen. Inzwischen weiß auch schon jedes Kind, dass es besser ist, mit Öffis zu fahren anstatt mit dem Auto, dass Fleisch essen mehr CO2 verursacht als Gemüse und so weiter.
Besonders schwierig an diesem Thema ist aber, dass man in diesem Sinne keine direkte Belohnung oder zumindest Bestätigung bekommt, sondern letztendlich nur zu hoffen bleibt, dass man mit seiner Initiative etwas gegen die Erderwärmung unternimmt. Zum Glück habe ich aber jetzt einen guten CO2-Rechner im Netz gefunden, der jedem einzelnen auflistet, wo er wie viel verbraucht und sparen kann und das immer auch im Vergleich zum durchschnittlichen Verbrauch eines Menschen.

Der CO2-Rechner vom Bayrischen Landesamt für Umwelt (Screen Shot hier drüber zu sehen) ist für mich der optimalste, weil er alles sehr detailliert auflistet und ich den Angaben auch vertraue. Interessanterweise differieren die Angaben sehr starkbei den Rechnern der Organisationen, die von den entsprechenden Angaben profitieren könnten. Der Rechner des allseits unbeliebten Konzern BP gibt ganze 4 Tonnen weniger an und Greenpeace Berlin immerhin 2 Tonnen mehr.
Ich tue somit also etwas, was ich sonst nicht mache: ich vertraue der Politik. Aber ich glaube eben einfach, dass es ganz nützlich sein kann, wenn man seine persönliche CO2-Bilanz neben das Foto, auf dem man so dick aussieht, an den Kühlschrank pinnt, denn auch im puncto CO2 kann jeder einzelne gehörig abspecken!
Und so ganz nebenbei auch was positives. Vorhin habe ich beim surfen einen richtig interessanten Energie und Klima BLOG entdeckt. Vorbeischauen lohnt sich …
Wenn man mal eine Woche nicht da ist..
..passieren gleich so viele Dinge auf einmal, dass man sie gar nicht fassen kann! Ich glaube nicht, dass ich euch noch viel über die Katastrophe in Japan und den plötzlichen Sinneswandel der Regierung erzählen muss, denn alle Nachrichten sind voll von Meldungen zu diesen Themen. Trotzdem, und wenn auch etwas verspätet, kann ich die aktuellen Ereignisse einfach nicht unkommentiert lassen.

Warum erst jetzt? Ich war die letzte Woche im Internetexil im Skiurlaub. Ich vertrete die Meinung, dass es sehr, sehr wichtig ist, ab und an auch mal Abstand von den modernen Massenmedien zu nehmen und etwas ursprünglicher zu leben. Es war zugegeben die ungünstigste Zeit dazu, denn genau in meiner Woche der spirituellen Befreiung vom Internet sind die wichtigsten Dinge des Jahres passiert und unsere Gesellschaft wurde wachgerüttelt. Es ist bedauerlich, dass es immer einer Katastrophe bedarf, damit die Menschen ihre Fehler einsehen. Allen voran meine ich damit natürlich unsere Regierung. Die Proteste in Gorleben wurden ignoriert, weil sich ja eine Minderheit daran beteiligt hat, aber nun, da die Gefahren der Atomkraft in aller Munde sind, schwenkt Frau Merkel mit ihrem Kabinett um und fährt augenscheinlich in eine völlig andere Richtung.
Ich verwende bewusst augenscheinlich, denn Gott sei Dank hat sich unser Umweltminister peinlich verplappert und zugegeben, dass das alles nur Wahlkampfstrategie ist. Ein Ausstieg wäre auch wirklich zu schön gewesen um wahr zu sein. Und dieses Ultimatum von 3 Monaten hat ja von Anfang an gestunken. Ich wette, und das stimmt mich ehrlich gesagt mehr als traurig, dass nach diesen 3 Monaten alle AKWs ganz unerwartet als sicher eingestuft und wieder ans Netz genommen werden, als wäre nie etwas passiert.
Wir müssen unsere Chance jetzt nutzen, denn viel Zeit haben wir nicht mehr! Jetzt müssen wir gegen die Atomkraft kämpfen und unsere Zukunft sichern! Wenn die 3 Monate erst verstrichen sind, wird alles Schnee von gestern sein und unsere Regierung kriecht den Stromkonzernen wieder bis zum Dickdarm!
LG
Eurer Umweltretter
Umweltbewusst leben heißt gesund leben!
Diesen Zusammenhang übersehen viele Menschen, wenn sie über den Bio Lifestyle nachdenken. Aus diesem Grund wird auch gern mal über meinen lebenstil und den der anderen Verfechter des Biologischen gespottet. Aber: mein lebensstil ist gesund. Das sage ich in erster Linie in Bezug auf die Ernährung, denn natürlich gehört weit mehr zu meiner Art zu leben, aber das will ich heute mal außen vor lassen.
Wie fange ich am besten an? Das ist heute gar nicht so leicht, weil ich so viele gedanken habe, die ich irgendwie sinnvoll ordnen muss. So ist das Leben als Blogger: man muss sich immer ganz genau ein Konzept für seine Beiträge ausdenken, weil sonst keiner das Gendankendurcheinander anchvollziehen kann, das man niedergeschrieben hat. Das war jetzt jedenfalls ein denkbar schlechter Einstieg. machen wir es lieber besser:
Jeder zweite Deutsche ist zu dick! Das sagt die Statistik. Grund dafür ist eine falsche Ernährung: zu viel Fast Food und somit zu viel Ungesundes. Kaum jemand hat noch die Zeit, frisch und gesund zu kochen, weil jeder viel arbeiten muss, um sich und seiner Familie ein einigermaßen angenehmes leben zu bereiten. Das ist doch ein wesentlich besserer Einstieg! So, nun da das Problem angesprochen ist, kommt der Bio-Lifestyle ins Spiel. ich weiß, dass es nicht immer billig ist und nicht jeder das Glück hat, Eltern zu haben, die in ihrem Garten frisches Gemüse und Obst anbauen, aber mein Lebensstil ohne Fast Food ist wesentlich gesünder.
In Fertigprodukten sind oft unzählige Zusatzstoffe, die die Produkte hübsch färben oder länger haltbar machen. Diese Stoffe sind ungesund und appetitanregend, also schlecht für uns und unseren Körper, weil wir ihn vergiften und unnötig viel essen. Dahingegen haben echte Bioprodukte keine Zusatzstoffe. Ich weiß, dass es nich unbedingt billig ist, aber wenn man seinem Körper etwas Gutes tun möchte, dann sollte man seine Ernährung umstellen.
ich kann da nur immer wieder die Bioprodukte der Dicounter empfehlen, die nur unwesentlich teurer sind als herkömmliche. Dann kocht man sich eben einfach den Eintopf selbst, den man sonst immer aus der Dose genommen hat. Das schmeckt besser und ist gesund
LG
Euer Umweltretter
Ecover: eine sichere Alternative.
Jeder Mensch muss Wäsche waschen, da kommen wir gar nicht dran vorbei. Aber man kann auch umweltbewusst Wäsche waschen. Indem man nämlich Produkte der Firma Ecover verwendet.
Ich habe den Hersteller schon vor einer Weile kennengelernt, als ich im Supermarkt eine Gratisprobe des Weichspülers erhielt. Zunächst wollte ich mein Geschenk gar nicht weiter beachten, weil ich mich schon wieder über die unnützige Verschwendung von Verpackungsmaterial aufgeregt habe und ich genrell nichts von der Verwendung von Weichspüler halte (unnötig), aber da einfach Wegschmeißen nicht meine Art ist, habe ich mir mal durchgelesen, was mir im Supermarkt so aufgedrängt wurde.

Was ich las, überraschte mich sehr positiv. Ecover verpflichtet sich, bei der Herstellung der Produkte nur biologisch abbaubare Inhaltsstoffe zu verwenden. Gerade bei Produkten wie Waschmitteln oder Geschirrspülertabs ist die Belastung des Grundwassers enorm, weil die Mittel häufig viele Chemikalien enthalten, die das Wasser verschmutzen. Ecover hat nun eine Reihe Produkte entwickelt, die nicht so schädlich sind.
Das gute an dieser Firma ist, dass es die Produkte auch in alltäglichen Läden zu kaufen gibt. Ich weiß nämlich, dass nicht jeder einen Bioladen vor der Tür hat und die noch besseren, aber leider auch teureren Produkte dort kaufen kann. Wenn man dennoch etwas für die Umwelt tun will, dann sind die Ecover Produkte eine echte Alternative, weil sie auch bei niedrigen Temperaturen eine gute Waschleistung erzielen (man sollte generell nur bei 30° waschen, weil das völlig ausreicht)
Noch besser ist es natürlich, komplett pflanzliche Wasch- und Putzmittel zu verwenden, weil die am ungefährlichsten für die Umwelt sind, aber wie gesagt, die zu bekommen ist nicht immer leicht und billig. Dennoch möchte ich für interessierte noch ein paar Alternativen nennen: die Waschmittel von Ulrich Natürlich bestehen nur aus pflanzlichen Stoffen und sind sogar für Veganer geeignet und auch Almawin stellt gute Waschmittel her. Von der Verwendung von Waschnüssen rate ich ab, weil die Ergebnisse nicht ausreichend sind und die Bauern meist nicht nach dem Fair Trade Prinzip bezahlt werden.
Gorleben 2.0
Ich muss doch noch mal auf die Atomkraftdemo in Gorleben zurück kommen und meine Meinung etwas berichtigen. Gestern bin ich nach Kassel gefahren, um an einem Treffen in der Uni teilzunehmen. Hier haben sich viele Atomkraftgegner aus der Region getroffen, um ihre Erlebnisse in Gorleben auszutauschen. Bei einem solchen Treffen darf ich natürlich nicht fehlen.
Zum Glück hat uns die Uni einen Raum zur Verfügung gestellt und mit mitgebrachten Keksen (natürlich Dinkel) und viel Tee konnten wir gemütlich unsere Erfahrungen austauschen. Dabei habe ich ein paar wirklich interessante Geschichten gehört, die so gar nicht mir meinen übereinstimmen wollen.

Einer der Teilnehmer, der übrigens gebürtig aus dem Wendland kommt, hat erzählt, dass er zu Hause saß und mit der Polizei Tee getrunken hat, weil diese die Demo nicht stören wollte. Das finde ich sehr interessant. Offensichtlich gab es doch ein paar pflichtbewusste Polizisten, die sich ihrer höheren Aufgabe bewusst waren und nicht, nur um ihren Job zu behalten, auf die Demonstranten eingeschlagen haben.
Seine Geschichte hat mich wirklich beflügelt und mir neuen Mut gegeben, weiter an die Vernunft der Menschheit (in diesem Fall explizit die der Polizisten) zu glauben. Offensichtlich wissen manche doch, was im Endeffekt besser für sie und ihre Nachfahren ist.
Leider war das aber die einzige solcher positiver Geschichten und die meisten berichteten dann doch von ihren Zwischenfällen mit der Polizei. Einem wurde sogar fast die Nase gebrochen beim Versuch, ihn aus einer Sitzblockade zu lösen. Im Allgemeinen mussten aber alle feststellen, dass sie von der großen Anteilnahme sehr positiv überrascht waren.
Die zuversichtliche Stimmung, etwas gegen eine weitere Laufzeitverlängerung bewirkt zu haben, machte sich bei uns allen breit und wir haben beschlossen, für weitere Demonstrationen in Kontakt zu bleiben und eine Art Forum zu gründen, in dem wir uns über die neusten Entwicklungen austauschen können.
LG
Euer Umweltretter
Da bin ich wieder!
Ich bin zurückgekehrt aus dem Zeltlager in Gorleben. ich muss schon sagen, dass es sehr, sehr kalt war und ich habe glaube ich noch nie bei solchen Außentemperaturen in einem Zelt übernachtet. Wer auch immer behauptet hat, dass mein Schlafsack bis zu -30° C aushält, ist ein Lügner! Selbst ein heißes Bad, und das mache ich sonst nie wegen des Wasserverbrauchs, und massenhaft Tee konnten mich nach meiner Rückkehr nicht richtig aufwärmen.

Jetzt bin ich krank, aber dennoch halbwegs zufrieden mit meinem Wochenende. Ich bin schon am Freitag angereist, um am Samstag Morgen rechtzeitig vor Ort zu sein und jede Sekunde der Demo mitnehmen zu können. Am Abend habe ich im Zeltlager wirklich viele interessante Menschen getroffen und mich gut unterhalten. Es war wirklich sehr lehrreich, mit anderen “Mitstreitern” über das Thema Umwelt zu reden. Aufgrund meines Aussehens waren viele überrascht über meine doch recht militante Einstellung zum Thema Umwelt.
Am Samstag war dann Demo. Ich habe es aus Wut nicht ganz geschafft, mein Versprechen, keine Aktionen außerhalb der Demo zu starten, einzuhalten, auch wenn ich lange ruhig geblieben bin. Jedenfalls habe ich nichts rechtswidriges getan. Aber es fällt mir eben schwer, zu verstehen, dass die Polizei so rigoros gegen Demonstranten vorgeht.
Auch die Polizisten müssen doch genug Menschenverstand besitzen, um die Einstellung der Demonstranten zu teilen. Wieso gehen sie dann also mit Schlagstock und Tränengas vor. Ich glaube, dass ihnen niemand böse wäre wenn sie an einem solchen Tag ihren Job mal nicht ganz so ernst nehmen würden, aber da lebe ich wohl in einer Traumwelt.
Ich war jedenfalls fasziniert von dem Geschehen um diesen Zug und hätte nie geglaubt, wie viele Menschen sich gegen Atomkraft aussprechen. Das hat mir Mut gegeben, um weiter für unsere Umwelt zu kämpfen und auf die Probleme unserer Erde aufmerksam zu machen, auch wenn ich jetzt mit Fieber im Bett liege. Nieder mit dem Castor!
LG
Euer Umweltretter
Morgen Kinder…
…wird’s was geben! Und zwar keine Gaben und Geschenke, sondern Krieg! Krieg der Atomlobby, Krieg der Regierung! Denn am morgigen Samstag findet die Großdemonstration gegen die Einlagerung von Atommüll im niedersächsischen Gorleben statt und ich als Umweltretter werde natürlich dabei sein. Dank der einzig wählbaren Partei in Deutschland, der Grünen, werde ich mich morgen in aller Frühe ins Wendland begeben und die Polizei vor Ort ein wenig aufmischen.

Ich bin kein Fan von Gewalt oder militanten Aktionen, aber ich werde mich auch nicht zurückdrängen lassen. Zu lange habe ich auf den Moment gewartet, als Bürger einmal meine Meinung über die Atomkonzerne und unsere Regierung kundzutun und nun, da es soweit ist, werde ich mich einfach vom Strom der Demonstranten mitreißen und beflügeln lassen.
Meine Plakate und mein Outfit habe ich schon bereit gelegt. Ich habe eigentlich nicht vor, mich irgendwo anzuketten und möchte lieber den Rahmen des Gesetzes nicht ausreizen und ich hoffe schwer, dass das auch die Polizei so sieht und wir kein Stuttgart 21 2.0 erleben werden. Das würde ich sehr deprimierend und enttäuschend finden.
Stattdessen hoffe ich auf einen wirkungsvollen Protest und ein Zeichen in Richtung Regierung. Frau Merkel hat ja diese Woche schon ein sehr wirkungsvolles Zeichen des Protests erhalten. Natürlich heiße ich solche Aktionen nicht für gut, aber es zeigt, dass die Bevölkerung genug davon hat, dass über ihre Köpfe hinweg über die Zukunft der Bürger entschieden wird. Ich habe keinen Atomstrom gewählt und ich glaube, dass das sehr viele Mitbürger genauso sehen.
ich hoffe sehr, dass viele Demonstranten erscheinen und wir den Weg des Zuges wenigstens für ein paar Stunden aufhalten können. ich werde nächste Woche, wenn ich meine Eindrücke halbwegs verarbeitet habe, hier darüber berichten, wie mein Abenteuer war und dann vielleicht sogar weitere Schritte in die Wege leiten.
Bis dahin: wünscht mir Glück!
LG
Euer Umweltretter
