es sind die kleinen Dinge..

..die unsere Umwelt schützen. Ich weiß, dass man von den meisten Menschen keine großen Gesten erwarten kann, weil sie nicht auf ihren Luxus verzichten möchten, aber es gibt so viele Kleinigkeiten, die jeder einzelne tun kann, um unsere Umwelt zu schützen. Ich hatte ja schon das ein oder andere mal über solche Maßnahmen berichtet und nun war ich mal wieder in belehrender Mission unterwegs. Das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Gestern war ich zum Beispiel mal wieder im Supermarkt, was ja doch recht selten vorkommt. Und ich habe eine Frau beobachtet, die exakt eine Kiwi, einen Kohlrabi, ein Bund Radieschen und einen Granatapfel gekauft hat. Das waren alles Produkte, die nach Stückzahl verkauft werden, man muss sie also nicht wiegen. Und trotzdem verwendete die Dame für jedes einzelne Produkt eine extra Tüte. Das hatte mich doch etwas gewundert, schließlich sind Kunststoffprodukte nicht ökologisch abbaubar und schaden unserem Planeten. Ich konnte nicht umher sie darauf anzusprechen.

Höflich, aber mit Nachdruck fragte ich sie, weshalb sie denn nun für jedes einzelne Produkt eine extra Tüte genommen hätte und sie sah mich sehr verwundert an. Daraufhin erklärte ich ihr, dass ich auf Umweltschutz achte und, dass solche Tüten sehr schlecht für unsere Erde seien. Die Frau schien noch verwunderter und erklärte. sie habe nicht gewusst, dass man auch verschiedene Produkte ich eine Tüte tun könne, das wäre ja kompliziert für die Kassiererin. Nach ein paar weiteren Worten sah sie dann ein, dass so viel Müll für ein wenig Obst völlig übertrieben ist und legte alle bis auf eine zurück.

Ich glaube, ich konnte gestern jemanden bekehren, was ein wirklich schönes Gefühl ist und die Dame schien sogar sehr glücklich über ihre Erkenntnis, denn sie erklärte mir, dass sie schon öfter versucht habe, mehr auf die Umwelt zu achten, ihr solche Kleinigkeiten aber gar nicht in den Sinn gekommen seien. Ich habe ihr jedenfalls den Link zu meinem Blog gegeben, damit sie sich einige Tipps durchlesen kann.

LG

Euer Umweltretter

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Lola trennt.

Ich bin im Internet auf diese wirklich witzige Parodie vom Film “Lola rennt” gestoßen, bei der die Berliner Müllabfuhr BSR auf die Priorität des Müll Trennens hinweist. Zu sehen ist eine junge Frau, die ganz offensichtlich bei der BSR arbeitet und einen Bio Mülleimer in der Hand hält. Daneben steht “Lola trennt” und ein Hinweis auf die Verarbeitung von Biomüll zu Biogas.

Wie ich bei meiner Recherche herausgefunden habe, handelt es sich bei dem Plakat um einen Teil einer schon länger laufenden Aktion der Berliner. Unter dem Motto “So grün ist nur Orange” zeigt die Berliner Stadtreinigung, wie wichtig Mülltrennung für den Umweltschutz ist. Ich hatte hier noch gar nicht darüber gesprochen, ist mir dann aufgefallen. Deshalb hole ich das nun in diesem Zusammenhang nach:

Müll zu trennen ist ein kleiner Mehraufwand, der einen sehr großen Nutzen hat. Unser Müll verursacht die Umweltverschmutzung und deshalb sind wir es uns und unserer Erde schuldig, wenigstens zu trennen. Biomüll und Papier sind wieder verwertbar und ökologisch abbaubar und sollten deshalb entsprechend behandelt werden. Optimal wäre es natürlich, wenn man einen Garten und einen Komposthaufen hätte. So könnte man nach ein paar Jahren sogar die die entstandene Erde nutzen. Aber da die meisten wie ich auch in einer Wohnung leben, wäre zumindest die Einführung einer Biotonne ein Anfang. Genauso verhält es sich mit Papier und Pappe. Es ist nicht kompliziert, diese Sachen vom Rest des Mülls zu trennen und Papier ist nun einmal zu 100 Prozent recyclebar. Auch der berühmte gelbe Sack sollte weiterhin Verwendung finden und bitte immer die Joghurtbecher kurz ausspülen, das macht wenig Arbeit, hilft aber bei der Wiederverwertung.

Über den Verpackungswahn hatte ich mich ja schon ausgelassen. Man kann nämlich schon beim Einkauf auf den Müll achten (Papiertüte usw) ich erwähnte es. Man sieht also mal wieder, wie einfach es sein kann, etwas für die Umwelt zu tun.

LG

Euer Umweltretter

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schwedisches Möbelhaus setzt auf die Umwelt

Als ich heute in meinem Briefkasten den neuen IKEA-Katalog fand, regte ich mich direkt über die unglaubliche Papierverschwendung auf. Jeder deutsche Haushalt erhält einen 387-Seiten Schinken mit den neusten Trends aus der Möbelbranche. Nicht nur das Papier, sondern auch die Produktionskosten, die Lieferung und viele kleine Dinge mehr schaden unserer Umwelt. Aber gut, um das Papier nicht komplett als verschwendet zu sehen, blätterte ich einmal durch.

der neue IKEA-Katalog

Was ich auf Seite 375 gelesen habe, hat mich dann aber doch sehr überrascht, weil es in einer völlig konträren Beziehung zur Werbepolitik des Unternehmens steht.

Auf Seite 375 findet sich folgende Überschrift:

Blau und Gelb ergibt Grün. Auch bei IKEA

Das Unternehmen bewirbt dort seine Umweltschutzpolitik und hat mich tatsächlich positiv überrascht. Nicht nur, dass sie ihre Produkte wiederverwerten, sie achten auch beim Transport und der Herstellung auf Umweltschonende Technologien. Anbei fand sich auch noch eine Liste zu innovativen Sparmöglichkeiten einzelner Möbelhäuser. In Wallau wird zum Beispiel mit Regenwasser in den Sanitäranlagen gearbeitet, Augsburg heizt mit Sägemehl (vielleicht alle unverkäuflichen Möbel *haha*), Oldenburg und Rostock mit Solarenergie und Würzburg nutzt Erdwärme zum Heizen.

Übrigens kann man auch ökologische Wasserhähne kaufen, die 30% Trinkwasser sparen. Solche Dinge sind auch wichtig zu beachten, weil Trinkwasser, wie wir alle wissen, immer knapper wird und wir unsere Ressourcen unbedingt schützen müssen.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich das von einem Möbelhaus, das allein in Deutschland über 10 Millionen Kataloge verteilt, nicht vermutet hätte und so haben mich die Schweden doch noch ein kleines bisschen von sich überzeugt. Die Seite werde ich behalten und der rest des Katalogen wird zum Recycling gebracht. Und vielleicht erkennen sie ja bald, dass sie eine so überdimensionale Marketingkampagne gar nicht nötig haben.

Bis dahin.
LG

Euer Umweltretter

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Wie man auch Zuhause richtig sparen kann…

Man kann inzwischen im Haushalt sehr viel Energie sparen und kann trotzdem seine Lebensqualität beibehalten. Am besten ist es natürlich, wenn man sofort beim Hausbau beginnt, energiesparend zu arbeiten, also eine vernünftige Wärmeschutzdämmung, optimal wären Lehmwände, alternative Stromgewinnung wie zum Beispiel Solaranlagen, gute Fenster, die 100% dicht sind und vieles mehr.
herstellung von Energiesparlampen
Das kann aber nicht jeder und darum ist es besonders für Menschen, die in Wohnungen leben interessant, wie man am besten Energie sparen kann. Natürlich funktioniert das nicht nur mit Energiesparlampen. Besonders wichtig, und das vergessen viele, sind die Haushaltsgeräte. Ein alter Kühlschrank benötigt unheimlich viel Strom, genau wie eine alte Waschmaschine. Und wenn wir mal ehrlich sind, dann sind Wäschetrockner auch ein völlig übertriebener Luxus. Wenn man einen hat, dann sollte man vielleicht gerade im Sommer mal zur guten alten Leine greifen. Und dann gibt es natürlich noch kleine und auch sehr effektive Dinge, mit denen jeder Strom sparen kann. Zum Beispiel sind reflektierende Lampenschirme optimal , um viel Licht auch mit niedriger Wattzahl zu erzeugen. Oder wenn man den Kaffee in eine Thermoskanne umfüllt, anstatt die Wärmplatte der Kaffeemaschine anzustellen. Auch die Standby-Lampen sind enorme Stromfresser. Pro Lämpchen muss man mit fast 40 Euro Stromkosten im Jahr rechnen. Eine Verteilersteckdose mit Schalter löst das Problem ganz schnell, ohne dem Nutzer Stress zu verursachen.

Was im Haushalt auch immer wieder zu viel zu hohem Energieverbrauch führt ist die falsche Art zu Heizen. Wichtig ist, und das auch im Winter, dass man einmal täglich in der ganzen Wohnung stoßlüftet, das heißt, dass man alle Fenster komplett öffnet, für nicht länger als 15 Minuten. Dadurch reguliert sich die Raumluft am effektivsten und der Raum kühlt sich nicht so sehr ab wie z.B. beim dauerhaften Ankippen der Fenster.
zum Lüften geöffnetes Fenster

Mit solchen Maßnahmen schont man dann nicht nur den geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Und dafür kann man dann doch auch mal auf den Trockner verzichten und die Wäsche auf dem Balkon trocknen.

LG

Euer Umweltretter

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