Umdenken – auch bei Renovierungen

Renovierungen betreffen jeden mehrfach in seinem Leben. Ob kleinere Renovierungen in der gemeinsamen Wohnung bei Ein- bzw. Auszug oder große Renovierungen im Eigenheim.

Renovierungen sind oft mit großem Aufwand, viel Lärm und Schmutz verbunden. Sie implizieren auch einen hohen Ressourcen- und Stromverbrauch.

Wir möchten dies einmal an einer Badezimmer-Renovierung verdeutlichen…

Die zwei Badezimmer Ihres Eigenheims sind in die Jahre gekommen. Die Fliesenspiegel sind matt, die Fliesenfugen teilweise verpilzt und ausgewaschen. Einige der Fliesen weisen unschöne Bohrlöcher und Risse auf. Kleine Abplatzungen an der Emaille der Badewanne und ein stark verdreckter angegriffener Badewannenboden verderben einem das Badevergnügen.

Das gesamte Badezimmer-Bild spricht für eine Renovierung.

 

Neues Badezimmer per alternative Renovierungsmethode

Während Fliesenleger weiterhin auf die konventionelle Methode der Badrenovierung mit all den bekannten Unannehmlichkeiten setzen, hat sich eine Billerbecker Handwerksfirma eine alternative ressourcenschonende Renovierungsmethode ausgedacht.

Bereits seit 1993 bietet die Firma Slupina die lärmfreie staubfreie Badsanierung per Beschichtungsverfahren an. Beschichtet werden können sämtliche Böden und Fliesenflächen (auch außerhalb des Bades). Auch fürs Schwimmbad ist die Beschichtungstechnik bestens geeignet.

 

Was macht die alternative Renovierungsmethode so umweltschonend?

Dafür schaue man einmal auf die Herstellungsverfahren für die benötigten Materialien einer konventionelle Badrenovierung: Neue Fliesen müssen unter hohem Energieaufwand und Nutzung von Ressourcen hergestellt werden, auch die Herstellung der Badewanne ist immens energieaufwändig, die Renovierung selber findet mittels vieler Gerätschaften statt (viel Energieverbrauch), der Bauschutt muss abtransportiert und entsorgt werden (unnötige Umweltbelastung).

Die alternative ressourcenschonende Renovierungsmethode der Slupinas benötigt nur wenig Material (“Beschichtungsfarbe”), minimalen Energieverbrauch.

Während die konventionelle kostenintensive Badrenovierung nur ein paar Jahre vorhält, sorgt die Slupina-Methode für eine günstige und dauerhafte Lösung für alle Fliesen Bereiche…

Share

Nachhaltige Investments

Es scheint, als hätte die weltweite Finanzkrise das Interesse der Anleger für nachhaltige Investments noch verstärkt. Die Nachfrage in diesem Bereich wächst stetig. Dabei liegen sowohl nachhaltige Investments in Natur und Umwelt als auch in ethische Werte wie Religion im Trend.

Die richtige Vorgehensweise

Wichtig ist, bei der Umsetzung einer nachhaltigen Investmentstrategie eine gute Kompromisslösung zwischen Risiko, Rendite und Ertrag zu finden. Da diese Elemente stets in einem Spannungsfeld zueinander stehen, ist die volle Umsetzung der einzelnen Punkte nahezu unmöglich. Ein Kompromiss bietet daher die besten Ertragschancen. Große Erfahrungswerte bringen hier grüne Unternehmen wie Thomas Lloyd mit.

Anlagemöglichkeiten

Bei der großen Auswahl an nachhaltigen Investments ist es oft schwierig, die richtige Anlage zu finden. Dazu kommt, dass sich Unternehmen, welche bislang als sehr nachhaltig galten, als Umweltsünder herausstellen. Ein naheliegendes Beispiel ist hier der Ölkonzern BP, der maßgeblich zur Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko beigetragen hat. Darunter haben sowohl Image als auch Aktienkurse des Unternehmens sehr gelitten. Sicherer ist es daher, auf konventionelle Investments zu bauen. Wasser, erneuerbare Energien oder Abfallbeseitigung sind nur einige von vielen nachhaltigen Anlagemöglichkeiten. Die Erfahrung hat gezeigt, das global ausgerichtete, nachhaltige Investments den Anforderungen meist nicht gerecht werden und hinter den Erwartungen der Anleger zurückbleiben.

Anlage nach religiösen Grundlagen

Ethische Finanzprodukte sind ebenfalls sehr gefragt. Sie sind nicht zwingend auf die Nachhaltigkeit von Natur und Umwelt ausgelegt. Sie richten sich vor allem nach ethischen Werten. Die sogenannten Scharia-konformen Anlagen orientieren sich an den Glaubensgrundsätzen des Islams. Demnach sind Anlagen bei Unternehmen der Tabak-, Waffen-, Unterhaltungs- und Erotikindustrie genauso untersagt wie Zinszahlungen. Entgegen der klassischen, europäischen Nachhaltigkeitstheorie stehen hier nachhaltige Investments zum Beispiel in der Ölbranche hoch im Kurs. Dies hat die internationale Finanzbranche erkannt und arbeitet mit Hochdruck daran, diese Modelle auch für andere Kulturen zugänglich zu machen. Mit der Übertragung der Modelle auf christliche Grundsätze werden diese nachhaltigen Investments auch für europäische Anleger interessant. In den USA gibt es bereits entsprechende, christlich ausgerichtete und religiös geprägte Finanzprodukte.

Share

20% pflanzliche Inhaltsstoffe hör ich bei PET gern!

Danone mochte ich als Konzern immer ganz gern, weil sie viele innovative Ideen hatten und gerade mit ihrer Wasser-Marke Volvic ständig versuchen, umweltschonendere Methoden zu entwickeln. Jetzt hat Danone eine PET-Flasche entwickelt, die 100% recyclebar ist.

Das klingt erstmal besser als es ist, aber immerhin sehen wir hier einen großen Schritt in die Richtige Richtung. Insgesamt 20 Prozent der Flasche bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen, genauer gesagt Zuckerrohrmelasse. Damit schließt Volvic auf die schwäbischen Erfinder des 100% natürlichen Plastik auf, von denen ich ja schon berichtet habe. Es gibt nun also schon 2 Lösungen, um die Kunststoffe endlich durch natürliche zu ersetzen. Öko-PET nennt Volvic die Erfindung, die sie auf ihrer Website anpreisen und ich muss es ihnen lassen, den Link haben sie sich von mir verdient.

Interessant finde ich aber auch die anderen Maßnahmen, die die Firma unternimmt. Ich kritisierte zum Beispiel gern, dass das Wasser ja aus Frankreich kommt und somit beim langen Transport viel CO2 ausgestoßen wird. Ein wenig konnte mich der Konzern aber beruhigen, weil alles per Zug transportiert wird, was natürlich umweltfreundlicher als der LKW ist.

Ich kann jetzt nur hoffen, dass die Umwelt-Politik von Danone auf andere Konzerne abfärbt, denn eine Reduzierung der PET-Produktion ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Reduzierung der CO2 Emission und somit unabdingbar beim Kampf für die Umwelt.

LG

Euer Umweltretter

Share

Umdenken..

..als ich mit dem Bloggen angefangen habe, hatte ich eine sehr, ich würde fast sagen: militante Einstellung zum Thema Umwelt. Ich konnte und wollte nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die dieses Thema nicht so ernst nehmen wie ich und weiterhin immer neue Tüten im Supermarkt kaufen, mit dem Auto fahren und das Licht unnötig brennen lassen.

Doch der Dialog mit eben solchen Leuten hat mir gezeigt, dass ich umdenken muss. Natürlich werde ich meine Einstellung zur Umwelt nicht überdenken, aber die zu meinen Mitmenschen. Ich muss verstehen lernen, dass einfach noch nicht jeder auf seinen kleinen Luxus der Umwelt zu Liebe verzichten kann, sondern, dass auch kleine Gesten etwas bewirken können.

Der Ansatz, die Menschen von Grund auf zu reformieren ist also falsch und ich sollte eher versuchen, kleine Dinge zu bewirken. Diese Erkenntnis kam mir gestern, als mir ein Kommilitone stolz erzählte, dass er sich am Umwelttag von ProSieben beteiligen werde. Er wollte mir damit eigentlich nur zeigen, dass auch er sich für die Umwelt engagiert, aber ich habe gleich wieder einen Monolog darüber gehalten, wie unsinnig es doch von einem Großkonzern wie ProSieben sei, eine solche Aktion ins Leben zu rufen, wenn trotzdem noch so viele andere sinnlose, umweltschädliche Formate laufen, mit denen unsere Umwelt durch CO2 Ausstoß belastet wird.

Erst später habe ich eins gemerkt: die Absichten meines Kommilitonen waren sehr ehrenhaft und er wollte mir eigentlich nur zeigen, dass auch er jetzt etwas für die Umwelt tut und ich habe begriffen: eine Milliarde kleine Gesten sind viel mehr wert als 100 große. Man, da hat aber einer ganz schön bei mir auf der Leitung gestanden. Ich werde mich wohl morgen bei meinem Kommilitonen entschuldigen müssen.

Share

Hybrid?

In der Werbung sieht man jetzt immer häufiger Angebote zu Hybridautos, die sich auch Otto-Normal-Verbraucher leisten können. Das hat mich zum Nachdenken angeregt darüber, inwieweit diese neue Technologie umweltschonend ist und warum es noch keine wirkliche Alternative zum Benzing gibt.

der neue Hybrid von Toyota

Aber erstmal zum Anfang. Ich habe wie gesagt diese neue Toyota-Werbung gesehen. So unglaublich revolutionär ist das Ganze gar nicht. Der neue Hybrid hat 2 Motoren, einen Elekrto- und einen Ottomotor, der bei Geschwindigkeiten über 50 km/h zusätzlich einspringt, um dem Auto die nötigen PS zu verleihen. Nun ja, gut ist, dass die Emission zumindest am Auto reduziert wird, d.h., dass der Wagen bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h völlig emissionsfrei fährt. Was dabei aber beachtet werden muss ist, dass der Strom, den der Elektromotor verbraucht, auch erst einmal hergestellt werden muss und der ist ja nur zu maximal 30 Prozent aus regenerativen Energien.

Damit ist der neue Hybrid leider noch nicht so umweltfreundlich, wie ich mir das Auto der Zukunft vorstelle. Lediglich der Benzinverbrauch wird reduziert, was zwar den Endverbraucher freut, mir aber noch lange nicht ausreicht. Die Frage ist also, wieso es immer noch keine Alternative zum Diesel- und Ottomotor gibt, warum man nicht ein Auto mit ausschließlich Elektromotor erfinden kann, das man dann mit Hilfe eines Windrades (wir haben ja genug, die sich als Tankstellen eignen würden). Ich bin grad selbst begeistert von meiner Idee. Dann würden die Windkraftwerke endlich einen Nutzen haben. Schließlich ist inzwischen ja schon offiziell, dass man für die Produktion und Wartung eines Windkraftwerks mehr Energie aufwenden muss, als dieses letztendlich produziert.

Alles in allem ist der Hybrid aber eine innovative Idee, die nur weiter ausgebaut werden sollte, denn, und das habe ich hier ja jetzt bewiesen, solange noch immer Atom- und Kohlestrom zum Tanken verwendet werden kann man nicht von einer umweltfreundlichen Alternative sprechen.

LG
Euer Umweltretter

Share

die Kunststoffrevolution

Bald könnte Holz Plastik ersetzen. Diese Erkenntnis kam mir jedenfalls, als ich letzte Woche bei einer Freundin Galileo schaute Ein Beitrag überraschte mich besonders. Das Thema war: flüssiges Holz. Klang erst einmal sehr vielversprechend und entpuppte sich dann auch als wirklich innovative Idee.

Nutzwald zur Kunststoffherstellung

Aber ich fasse den Beitrag erst einmal für alle zusammen, die ihn nicht gesehen haben. In Schwaben haben zwei Forscher, die schon immer in der Kunststoffindustrie tätig waren, tatsächlich einen neuen Kunststoff auf Holzbasis entwickelt. Das Beste an diesem neuen Stoff ist, dass er biologisch abbaubar ist und somit eine geniale Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen. Wenn man bedenkt, wie viel Kunststoff wir täglich wegwerfen, der dann in Mülldeponien für immer unter der Erde lagert, ohne zu verrotten, dann ist das eine wahnsinnig große Entdeckung. Allein alle Verpackungen, die wir täglich auf dem Müll schmeißen (fast alle Lebensmittel sind heute in Plastik verpackt, ich hatte darüber berichtet) könnten dann auf dem Kompost oder im Biomüll entsorgt werden. Damit wären gelbe Säcke überflüssig und unsere Müllproduktion würde sich drastisch verringern.

Dieser neue Kunststoff, so sehe ich das zumindest, könnte ein großer Schritt in Richtung Rettung der Welt sein. Erfunden wurde ARBOFORM®, so wird der neue Wunderstoff genannt, im schwäbischen Ilsfeld von den Leitern der Firma TECNARO, Jürgen Pfitzer und Helmut Nägele, die dafür in diesem Jahr sogar den Oscar für innovative Ideen erhalten haben.

Was mich allerdings etwas traurig stimmt ist, dass die beiden Chemiker bereits seit 1999 den Wunderstoff produzieren und trotzdem erst jetzt Aufmerksamkeit erhalten. Inzwischen wird der Stoff sogar schon in der Autoindustrie verarbeitet. Ich hoffe sehr, dass die Idee in Zukunft mehr Aufmerksamkeit bekommt und das Patent nicht von irgendwelchen Magnaten der Kunststoffindustrie aufgekauft wird, nur um dann in der Versenkung zu verschwinden. Diese Angst ist übrigens alles andere als unbegründet, weil inzwischen bekannt ist, dass Ölkonzerne regelmäßig Patente aufkaufen, die alternative Lösungen zum Spritt präsentieren.

LG
Euer Umweltretter

Share