Grüne Geldanlagen für den Klimaschutz

Vielen Menschen ist es sehr wichtig, ihr Geld sinnvoll anzulegen. Dass sie dabei die Lieferanten von Waffen und die Abholzung des Regenwaldes nicht befürworten, ist mehr als verständlich. Der Einsatz für den Umweltschutz und die Verträglichkeit im sozialen Bereich müssen Sicherheit und rentable Leistungen von Vermögensanlagen keinesfalls benachteiligen. Deshalb setzen mittlerweile immer mehr Leute auf grüne Geldanlagen. Bei der Homepage sharewood.com handelt es sich um die Website des Unternehmens ShareWood Switzerland AG mit Hauptsitz in Zürich. Die Mitarbeiter dieser Firma produzieren Edelholz und bewirtschaften darüber hinaus zahlreiche Plantagen. Einerseits liegt ihnen der Naturschutz am Herzen, und auf der anderen Seite soll das qualitativ hochwertige Holz zu einem verlockenden Produkt auf dem Markt aufgebaut werden. Durch den Kauf dieser Waren sollen Personen dazu animiert werden, Eigenverantwortung für den Schutz der Umwelt zu übernehmen.

Falls sich Interessenten für eine Investition in Teak-Bäume oder ganze Plantagen entscheiden, steht die Rendite mit mehreren Gesichtspunkten in Zusammenhang. Die Höhe hängt ganz davon ab wie hoch die Qualität des Holzes ist und in welchem Ausmaß es verwertet werden kann. Außerdem sollte die Laufzeit der Plantagen berücksichtigt werden. Der Kaufpreis spielt ebenso eine Rolle wie die Entwicklung des Preises im Laufe der Jahre. Diese Faktoren sind abhängig vom Ort, an welchem sich eine Plantage befindet sowie vom dortigen Klima. Man sollte auch darauf achten, woher das Pflanzenmaterial bezogen wird und wie gut seine Qualität ist. Bei Investments dieser Art kann man mit hohen Renditen von mehr als 6% rechnen. Der Hauptgrund im Vergleich zu Fonds oder Aktien besteht in der Tatsache, dass die Menge an Holz sich durch das stetige, natürliche Wachstum der Bäume jährlich vermehrt und auf diese Weise für einen Anstieg des Wertes sorgt. Außerdem besteht nach wie vor eine hohe Nachfrage aus mehreren asiatischen Ländern, die den Preis von Teak-Holz weiterhin in die Höhe treibt.

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20% pflanzliche Inhaltsstoffe hör ich bei PET gern!

Danone mochte ich als Konzern immer ganz gern, weil sie viele innovative Ideen hatten und gerade mit ihrer Wasser-Marke Volvic ständig versuchen, umweltschonendere Methoden zu entwickeln. Jetzt hat Danone eine PET-Flasche entwickelt, die 100% recyclebar ist.

Das klingt erstmal besser als es ist, aber immerhin sehen wir hier einen großen Schritt in die Richtige Richtung. Insgesamt 20 Prozent der Flasche bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen, genauer gesagt Zuckerrohrmelasse. Damit schließt Volvic auf die schwäbischen Erfinder des 100% natürlichen Plastik auf, von denen ich ja schon berichtet habe. Es gibt nun also schon 2 Lösungen, um die Kunststoffe endlich durch natürliche zu ersetzen. Öko-PET nennt Volvic die Erfindung, die sie auf ihrer Website anpreisen und ich muss es ihnen lassen, den Link haben sie sich von mir verdient.

Interessant finde ich aber auch die anderen Maßnahmen, die die Firma unternimmt. Ich kritisierte zum Beispiel gern, dass das Wasser ja aus Frankreich kommt und somit beim langen Transport viel CO2 ausgestoßen wird. Ein wenig konnte mich der Konzern aber beruhigen, weil alles per Zug transportiert wird, was natürlich umweltfreundlicher als der LKW ist.

Ich kann jetzt nur hoffen, dass die Umwelt-Politik von Danone auf andere Konzerne abfärbt, denn eine Reduzierung der PET-Produktion ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Reduzierung der CO2 Emission und somit unabdingbar beim Kampf für die Umwelt.

LG

Euer Umweltretter

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Bilder des Tages

Ich hatte heute sehr viel zeit, um durch das WWW zu stöbern und war wirklich begeistert davon, wie viele Gleichgesinnte ich eigentlich habe! Und das Beste daran ist: alle sind so versiert auf dem Gebiet Internet und können dann so aufschlussreiche Grafiken erstellen wie zum Beispiel die hier:

(c) designtagebuch.de

Die Grafik hat mir wirklich weiter geholfen, weil man erst einmal einen etwaigen Vergleich bekommt, wie die Verhältnisse zu Tschernobyl sind und alles dann etwas transparenter ist. Also danke noch einmal für die Grafik.

Dann habe ich noch etwas gefunden, dass angesichts der aktuellen Geschehnisse fast in Vergessenheit geraten ist: ein Video aus nem Webportal über die Entwicklung bei der Deepwater Horizon

Das ist nämlich immer noch eine Großbaustelle auf unserem Globus, die aber im Moment nicht mehr so große Beachtung findet. Darum möchte ich an dieser Stelle die Ölkatastrophe noch einmal in euer Gedächtnis rufen.

LG

Euer Umweltretter

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erschreckend!

Ich habe letzte Woche einen Bericht im Fernsehen gesehen, der sich mit dem Müll vor den griechischen Küsten auseinandergesetzt hat und ich bin extrem schockiert darüber. Es ging da vor allem um Strände auf den kleineren Inseln, an die der ganze Müll der Kreuzfahrtschiffe angespült wird. Es kann doch nicht sein, dass diese Schiffe einfach ihren Unrat in Meer schütten und dann verschwinden.


Mich erinnert das an meinen Urlaub in Montenegro vor ein paar Jahren. Da gab es am nachmittag einen Zeit, in der der ganze Müll der Schiffe an das Ufer geschwämmt wurde und man nicht mehr baden gehen konnte. Ich kann einfach nicht verstehen, wie Menschen so achtlos mit unserem Planeten und der Natur umgehen können. Ich werfe meinen Müll doch auch nicht einfach auf die Straße!

Der Bericht lief im Phoenix und zeigt die Forschungsarbeit einen Professors, der sich schon seit Jahren mit dieser Form der Umweltverschmutzung auseinandersetzt. Zum einen zeigte er die wirklich steinzeitliche Müllpolitik der großen Hotels, die meist keine Kläranlage haben und ihren Müll auf wilden Müllkippen entsorgen.

Am meisten hat mich aber die Situation vor der Insel Santorini geärgert. Dort ist im Jahr 2007 ein Kreuzfahrtschiff mit dem Namen “Sea Diamond” gesunken und bis heute nicht geborgen worden. Hallo? Das Schiff liegt vielleicht 50 Meter weg vom Strand und niemanden von der Rederei kümmert es, ob es dort vergammelt oder nicht. Das Problem an der Sache ist natürlich, dass in dem Wrack noch zahllose Giftstoffe und Öl lagern, die langsam austreten und das Wasser verschmutzen. Im Bericht konnte man eindeutig Ölspuren am Strand entdecken.

Die Bewohner der Insel versuchen sich bislang erfolglos zu wehren und ich hoffe, dass der Bericht ihrem Anliegen noch etwas mehr nachdruck verleiht, denn ich kann einfach nicht glauben, was da in Griechenland geschieht. So eine Achtlosigkeit gegenüber der Natur macht mich wütend und traurig zugleich.

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medienwirksame Aktion

Ich finde es ganz besonders schön, wenn Menschen mit außergewöhnlichen Aktionen auf das Thema Klimaschutz aufmerksam machen und dann auch noch selbst dazu beitragen wollen. Ein solches Projekt hat die evangelische Kirche in Heidelberg gerade gestartet. Ihr Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 mindestens 40 Prozent weniger CO2 auszustoßen.

Das ist doch mal eine Kampfansage an die Umweltverschmutzung. Um das Projekt offiziell zu eröffnen, umwickelte die Kirche ihren Turm mit einem 40 Meter langen Schal. Von heute an bis zum Montag wird die Heiliggeistkirche in Heidelberg ihren persönlichen Schutz vor CO2 Emission tragen und damit auf das große Projekt Klimaschutz aufmerksam machen.

Besonders interessant fand ich die Begründung des Verantwortlichen, Landesbischof Ulrich Fischer, der mir eine völlig neue Ebene zur Bekämpfung des Klimawandels aufgezeigt hat. Noch nie habe ich gehört, dass man den Klimaschutz auch als eine von der Bibel diktierte Aufgabe der Menschheit sehen kann. Der Bischof sagte: “Bereits die Bibel betont die Verantwortung des Menschen für die Bewahrung der Umwelt, In den Schöpfungsberichten wird der Mensch als Teil der Schöpfung begriffen und nicht als ihr gegenüber stehend” Ich habe nicht gewusst, dass dies in der Bibel verankert ist.

Weiter sagte er: “Der Klimawandel wird nicht auf die Politik warten. Wir müssen als Gesellschaft sofort handeln, sonst droht der Welt in wenigen Jahren ein ökologisches, finanzielles und moralisches Chaos” Damit hat er mehr als nur Recht und ich bin glücklich über jeden, der seinem Aufruf folgt.

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WWF schützt Bäume..

Zunächst habe ich mich etwas gewundert, als man mir sagte, dass der WWF ein eigenes Dateiformat entwickelt hat. Was hat eine Tierschutzorganisation denn bitte mit Dateiformaten zu tun? Und dann auch noch eine Art .pdf Format. Doch dann machte es klick. Denn eigentlich haben auch solche Organisationen sehr viel mit solchen Dingen zu tun. Wie ich ja auch schon feststellen musste, kann man sich nicht vor modernen Printmedien verstecken und genau das hat sich auch der WWF gedacht.

Sie entwickelten ein Format, das man nicht drucken kann. Damit rettet der Verein Bäume. Dieses Video erklärt den Sachverhalt:

Und sie haben damit vollkommen Recht. Überlegt doch mal, wie viele Dinge ihr sinnlos kopiert oder ausdruckt, die man genauso gut am Computer lesen könnte?! Das Beispiel Uni macht das besonders deutlich: Ich habe in diesem Semester einen Kurs, bei dem die Unterlagen für den Kurs gut 300 Seiten umfassen. Wenn sich nun jeder Kursteilnehmer diese 300 Seiten kopiert (was unsere Pflicht ist!!), dann wird dafür unendlich viel Papier verschwendet. Stattdessen wäre es doch viel umweltschonender und sinnvoller, wenn man die Kursunterlagen als .pdf hätte und sie nicht kopieren muss.

Genau auf dieses Problem will der WWF mit seinem Dateiformat aufmerksam machen. Man soll ein Bewusstsein dafür entwickeln, wie viele Bäume man jährlich eigentlich “ausdruckt”, damit man versteht, dass auch das Umweltschutz ist. Wie ich immer sage: Umweltschutz umfasst so viele Bereiche, deren man sich gar nicht bewusst ist. Im Prinzip kann man mit jeder noch so kleinen Handlung auch einen Akt des Umweltschutzes verbinden und sei es eben das Drucken.

LG
Euer Umweltretter

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um damit aufzuräumen: Lush!

Ich hatte vor einiger Zeit über die Kosmetikfirma Lush berichtet und einige sehr aufschlussreiche und interessante Kommentare zu dem Thema erhalten.

Zur Erinnerung: Ich berichtete darüber, dass der Kosmetikhersteller Lush die organisation Peta2 mit ihrer Kampagne für die Befreiung von Zirkustieren unterstützt. (Link zum Artikel)

Dabei ist wohl einiges im Argen geblieben und das kann ich ja so nicht stehen lassen. Abver gleich vorweg: das soll KEINE Gegendarstellung werden, sondern nur einige zu kruz gekommene Themen konkretisieren. Also: sollte der Anschein erweckt worden sein, dass es sich bei Lush-Produkten um Naturkosmetik handelt, so ist das falsch! Auch Lush setzt bestimmte Salze und Silikone zu, die bei rein naturkosmetischen Produkten nicht erlaubt sind. Allerdings behauptet das das Unternehmen auch gar nicht.

Laut Aussage eines Mitabreiters wird dies nur zu oft fälschlicherweise angenommen, weil die Produkte so aus dem Rahmen fallen. ABER: Die Produkte enthalten auch sehr umweltschädliche Stoffe wie zum Beispiel EDTA. Das erläutert zumindest die Homepage kosmetik-check.de

Das betrübt mich natürlich im höchstem Maße, ändert aber zunächst nichts an dem Einsatz des Konzerns für den Tierschutz. Die Kritik, der Seifenhersteller würde das nur zu Werbezwecken tun, kann ich nur schwer verstehen. Welche Beweggründe es auch sein mögen, die einen Konzern wie Lush veranlassen, Einnahmen für den Tierschutz zu spenden, es ist mir ganz gleich; Hauptsacheist doch, dass die Spenden auch ankommen.

Stellungnahme Nummer2: PeTA!

Zu PeTA habe ich, wie wohl fast jeder, ein sehr zwiegespaltenes Verhältnis. Ich bin generell gegen übersetigerten Aktivismus, der anderen Personen schadet, unterstütze aber den Grundgedanken der Organisation. Man kann natürlich nicht jede einzelne Aktion unterstützen. Ich finde es zum Beispiel falsch, die Pelzmäntel mancher Damen mit Farbe zu zerstören, halte aber selbst natürlich auch nichts von Pelz! So sieht es sicherlich mit vielen Dingen aus.

Ich hoffe, jetzt wurde alles etwas klarer. Ich möchte zum Schluss noch einmal auf die guten Links zum Thema in den Kommentaren meines letzten Artikels hinweisen.

LG

Euer Umweltretter

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Klima-Orakel

Das Handelsblatt zählt normalerweise nicht gerade zu den von mir gelesenen Zeitungen, aber eine Rubrik interessiert mich dann doch: Das Klima-Orakel! In der Rubrik können Leser Fragen rund um das Thema Klima stellen und Experten des Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production gGmbH (was für ein Name) antworten dann.

Heute wollte zum Beispiel ein Leser wissen, ob das Rauchen in irgendeiner Form dem Klima schadet. Eine, wie ich finde, sehr interessante Frage, deren Antwort mich wenig überrascht hat. Dennoch waren die Fakten beeindruckend. Etwa jeder 6. Mensch auf der Welt raucht (also 1,1 Mrd). Das ist richtig viel. Durchschnittlich produzieren diese Raucher 2,6 Mio. Tonnen CO2 im Jahr, auch sehr beachtlich, wenngleich natürlich vergleichsweise wenig. Aber: das sind 2,6 Mio. Tonnen, die man auch einsparen könnte, wenn man mit dem Rauchen aufhört.

Fazit dieser Geschichte ist also, dass Rauchen nicht nur gesundheits-, sondern auch umweltschädlich ist. Das ist doch mal ein Zusammenhang, der mir gefällt. Vielleicht überzeuge ich ja mit diesem Argument meine Mutter endlich vom Aufhören. Alles andere hat bis jetzt noch nichts geholfen.

Neben der Emission gibt es aber noch weitere umwelttechnische Gründe zum Aufhören: 150 Kilogramm Holz werden durchschnittlich zum Trocknen für nur ein Kilo Tabak verblasen. Das ist so viel, das muss man sich mal überlegen. Dieses Holz wird ja verbrannt. Da entsteht wieder CO2.

Wenn euch das nun interessiert, dann schaut doch mal auf die Seite vom Klima-Orakel. Hier findet man noch viele, viele andere Spannende Fragen und Antworten rund ums Thema Klima.

LG

Euer Umweltretter

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grünes neues Jahr!

Ich wünsche euch allen ein ganz besonders grünes neues Jahr. Ich hoffe, ihr habt euch viele umweltfreundliche Vorsätze überlegt, mit denen ihr unseren Planeten schützen könnt. Ich werde mich in diesem Jahr mehr engagieren. Ich möchte gern einer Organisation beitreten, um mehr und direkter etwas für die Umwelt tun zu können.

(c) Roger Schmidt


Was sind denn eure Vorsätze für das neue Jahr?

Ich weiß ja ehrlich gesagt immer nicht, was ich von guten Vorsätzen halten soll. Eigentlich finde ich es albern, sich etwas vorzunehmen, was man sich auch an jedem anderen tag vornehmen könnte, aber irgendwo markiert die Jahresgrenze auch immer gewisserweise einen Neuanfang. man kann das Alte hinter sich lassen und nach vorn sehen. Aber ich glaube, man sollte sich nicht allzu große Ziele setzen. Viele menschen neigen ja dazu, zu Beginn des Jahren große Pläne zu schmieden, die sie dann doch nicht einhalten können. Ich habe nur dieses eine Ziel. Das sollte auch erst einmal reichen, denn mit einer Mitgliedschaft in einer Umweltorganisation ist sicher viel Arbeit verbunden.

Dafür werde ich nicht versuchen, mehr Sport zu machen oder abzunehmen (übrigens neben dem Einstellen des Rauchens die beliebtesten Vorsätze meiner Freunde). Dennoch ist für mich ein neues Jahr immer ein Grund, um nach vorn zu sehen. 2010 ist eben jetzt vorbei und wir müssen zusehen, dass wir 2011 die Welt retten. Obwohl sie ja laut Maya-Kalender 2012 untergeht. Das sehe ich natürlich als Scherz an und nicht als hinreichenden Grund, um deshalb verschwenderisch zu leben, aber das versteht sich ja von selbst.

Neben diesem einen Vorsatz möchte ich genau da weiter machen, wo ich im letzten Jahr aufgehört habe: nämlich hier! mein Blog ist für mich so etwas wie mein Sprachrohr geworden, das hoffentlich von immer mehr Menschen lesen. Ja, das wäre dann mein Wunsch für 2011. Und nun raus mit der Sprache: was sind eure Vorsätze?

LG

Euer Umweltretter

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Wieder vertröstet…

Letzte Woche war mal wieder eine von mir lang ersehnte Klimakonferenz. Leider konnte wieder einmal kein Kyoto-2-Protokoll verabschiedet werden. Das wurde ja im letzten Jahr schon in Kopenhagen versucht und ist kläglich gescheitert. In diesem Jahr, im mexikanischen Cancún war wieder keine Festlegung auf einen bindenden Vertrag möglich und so langsam macht es mich wirklich aggressiv. Kyoto läuft in 2 Jahren aus und ich habe so langsam das Gefühl, dass sich manche Länder ganz bewusst querstellen, um das Protokoll endgültig aus der Welt zu schaffen.

Ich meine, es ist doch sehr auffällig, dass sich ausgerechnet die größten Industrienationen USA und China so vehement wehren. Ich könnte aus der Haut fahren. Die scheint es überhaupt nicht zu interessieren, dass sie damit unseren Planeten gefährden, die Erderwärmung erhöhen und unsere Umwelt zerstören! Wir müssen unsere CO2 Emission verringern, weil wir sonst untergehen werden. Das predige ich seit Jahren. Nun warten wieder alle gespannt auf den nächsten Klimagipfel in Südafrika und hoffen, dass sich unsere Politiker dort einigen können auf eine Einschränkung der Emissionsraten. Doch mal ehrlich: im letzten Jahr haben wir auf Cancún gehofft! Es muss sich etwas grundlegend ändern! Das hat der ehemalige UN-Klimaminister Yvo de Boer erkannt, als er im letzten Jahr mit der Begründung zurück trat, dass nicht die Politiker, sondern die Fachleute den Klimaschutz in die Hand nehmen sollten.

Ich finde die Idee sehr gut: man könnte ja eine Art übergeordnetes Fachgremium einrichten, dass alles Nötige beschließt. Dann können sich die die Politiker wenigstens nicht mehr rausreden.

Einen kleinen Trost gibt es aber in Bezug auf Cancún: Es wurde ein 2 Grad Limit für die Erderwärmung beschlossen. darauf kann man eigentlich ganz gut aufbauen, aber ich habe es einfach satt, immer nur vertröstet zu werden. Ich möchte endlich mal wirkliche Ergebnisse sehen. Wenn wir in diesem Schneckentempo weitermachen, gibt es bald keine Erde mehr, die wir schützen müssen.

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