Heal the World..

Jeder kennt wohl diesen grandiosen Song von Michael Jackson und besonders schön finde ich, wenn ihn Menschen nicht nur anhören, sondern auch seine Botschaft verstehen. Im Anschluss heißt es nämlich: Make it a better place! Und genau das versucht die Internetseite betterplace.org zu erreichen. Als ich davon gehört habe, war ich extrem begeistert. Die Idee ist so simpel, aber auch so gut.

Die Seite ist eine Plattform, auf der jeder sein individuelles Spendenprojekt vorstellen kann, ganz gleich, worum es geht. Ich habe mich dann erst mal ein bisschen durch die Angebote gewuselt. Es gibt wirklich alles. Man kann entweder ein Stück Regenwald kaufen, was ich auch tun werde, oder für Schulprojekte, Kinder oder Organisationen. Ich habe mich auch erst einmal angemeldet, habe aber noch kein konkretes Projekt, dass ich mit meiner Aktion unterstützen möchte. Schließlich sollte so eine Entscheidung nicht innerhalb von ein paar Minuten getroffen werden. Denn wenn man sich die einzelnen Projekte so ansieht, scheint das wirklich gut zu funktionieren. Man gibt einen bestimmten Betrag an, den man sammeln möchte und dann läuft auf der Seite ein Zähler mit. Hier kann man das zum Beispiel gut verfolgen, aber das ist nur eine Seite von vielen.

Kurz zurück zum Regenwald: Ich schenke mir ja jedes Jahr zu Weihnachten eine Spende, also ich spende etwas und das ist mein Geschenk.  Und da dachte ich mir, dass ich in diesem Jahr ja auch mal etwas handfestes dafür bekommen könnte. Aus diesem Grund schenke ich mir ein Stück Regenwald. Das ist ja in gewisser Weise auch uneigennützig.

LG

Euer Umweltretter

Jackson

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der Natur ganz nah..

Immer, wenn ich über Urlaub nachdenke, möchte ich am liebsten einen Rucksacktrip durch ein mir unbekanntes Land machen. Ich stelle es mir toll vor, neue Kulturen und Landschaften nur mit dem Rucksack und dem Nötigsten zu erkunden- eben einfach völlig frei von allem westlichen.

Nun habe ich mir überlegt, dass ich meine Träume endlich einmal verwirklichen sollte. Ich möchte ganz ursprünglich und im Einklang mit der Natur leben, wenigstens einmal den Tieren nah sein. Wir Menschen haben uns, so finde ich, von unserer ursprünglichen Lebensform viel zu weit entfernt. Vielleicht wissen wir deshalb auch nicht mehr zu schätzen, was uns von der Natur gegeben ist, weil wir einfach kaum noch etwas mit unberührter Natur zu tun haben. Wenn man den Wald in seinem täglichen Leben nicht braucht, kann man auch nicht lernen, ihn zu schützen oder interessiert sich einfach gar nicht für seinen Schutz.

Das wie mit dem Regenwald: er ist einfach kein Teil unseres Lebens und viel zu weit weg, um sich ernsthaft Gedanken um dessen Erhalt machen zu können/ wollen. Aus diesem und zahlreichen weiteren Gründen möchte ich in meinem nächsten Urlaub eine Art Survival-Trip machen. Ich nehme nur, was mir die Natur zur Verfügung stellt und versuche, wie ein Tier unseren Planeten zu schätzen und mit ihm in Einklang zu leben. Leider ist das alles nicht so einfach. Ich kann nicht mal eben in den Urwald fahren, dort mein Zelt aufschlagen und schauen, was passiert. Deswegen werde ich mich an die Sache vorsichtig heran tasten und zunächst ein Wochenende im deutschen Wald probieren. Es ist nur etwas blöd, solche Überlegungen zu haben, wenn es gerade Herbst wird und die Nächte zu kalt sind, um draußen zu schlafen, aber gut, so ein Trip möchte ja auch entsprechend vorbereitet sein. Aus diesem Grund werde ich mir zunächst ein Buch bestellen, das sich dem Thema widmet und dann meine Ausrüstung zusammen sparen. Auch wenn ich so wenig wie möglich mitnehmen möchte, werden sicher dennoch ein paar Euros dafür drauf gehen. Ich werde euch hier auf dem Laufenden halten.

LG

Euer Umweltretter

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Asse: Abgründe tun sich auf

Ich habe mich in diesen Tagen wieder intensiver mit den Problemen rund um das Atommülllager Asse in Wolfenbüttel beschäftigt und immer mehr düstere Details erfahren. Es verhält sich mit Asse wie mit allen anderen Dingen in Deutschland. Wenn man sich nur ein bisschen ausführlicher mit etwas befasst, erfährt man furchtbare Einzelheiten.

Zwei Artikel haben mich dabei besonders in ihren Bann gezogen, weil sie im Prinzip das widerspiegeln, was unsere Gesellschaft so auszeichnet. Der eine, der auf FAZ.net

Asse gilt ja seit längerem schon als einsturzgefährdet und marode, weshalb ein Untersuchungsausschuss nun klären soll, wer geschlampt oder etwas versäumt hat, kurz: wer Schuld an der gefährlichen Lage in Wolfenbüttel ist. Dazu wurde in der letzten Woche der ehemalige CDU Minister Rüttgers befragt, der von 1994 bis 1998 das Bundesforschungsministerium leitete. Mitels sehr wage formulierter Aussagen versuchte er sich der Verantwortung zu entziehen. Ganz typisch Politiker, ließ er verlauten, er könne sich nicht daran erinnern, ob er bei seinem Amtsantritt 1994 über die Existenz der 126 000 Fässer in der maroden Schachtanlage informiert wurde.

Seine Zeugenaussage ist also wertlos. Gut, jetzt fragt man sich natürlich, was das mit unserer Regierung zu tun hat, schließlich formulierte ich ja eingangs, dass diese zu lasch mit dem Atommüllproblem umgeht. Naja, wie sich weiter herausstellt, blockiert unsere Regierung die Arbeit des Ausschusses, weil sie die Herausgabe der Akten verweigert, die zu einer Klärung des falls unabdinglich sind.

Das ist mal wieder ganz typisch für unsere Regierung. Die werden schon wissen, warum sie die Akten nicht freigeben. Sicherlich weiß Fr. Merkel längst, wer Schuld daran ist, dass in Asse 126 000 Fässer lagern, obwohl der Salzstock gefährdet ist.

Dieser Artikel geht einher mit dem zweiten, den ich zu dem Thema gefunden habe. In der Welt online kann man nämlich lesen, dass im Umkreis des Lagers überdurchschnittlich viele Fälle von Leukämie auftreten. Das ist wirklich beängstigend, denn die Ärzteorganisation IPPNW bestätigt in dem Artikel eindeutig, dass die hohe Krebsrate im Zusammenhang mit dem maroden Lager steht.

Wann wird hier endlich einmal etwas getan? Mich macht das wahnsinnig mit diesem Atommüll!

LG

Eurer Umweltretter

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Ecover: eine sichere Alternative.

Jeder Mensch muss Wäsche waschen, da kommen wir gar nicht dran vorbei. Aber man kann auch umweltbewusst Wäsche waschen. Indem man nämlich Produkte der Firma Ecover verwendet.

Ich habe den Hersteller schon vor einer Weile kennengelernt, als ich im Supermarkt eine Gratisprobe des Weichspülers erhielt. Zunächst wollte ich mein Geschenk gar nicht weiter beachten, weil ich mich schon wieder über die unnützige Verschwendung von Verpackungsmaterial aufgeregt habe und ich genrell nichts von der Verwendung von Weichspüler halte (unnötig), aber da einfach Wegschmeißen nicht meine Art ist, habe ich mir mal durchgelesen, was mir im Supermarkt so aufgedrängt wurde.

Was ich las, überraschte mich sehr positiv. Ecover verpflichtet sich, bei der Herstellung der Produkte nur biologisch abbaubare Inhaltsstoffe zu verwenden. Gerade bei Produkten wie Waschmitteln oder Geschirrspülertabs ist die Belastung des Grundwassers enorm, weil die Mittel häufig viele Chemikalien enthalten, die das Wasser verschmutzen. Ecover hat nun eine Reihe Produkte entwickelt, die nicht so schädlich sind.

Das gute an dieser Firma ist, dass es die Produkte auch in alltäglichen Läden zu kaufen gibt. Ich weiß nämlich, dass nicht jeder einen Bioladen vor der Tür hat und die noch besseren, aber leider auch teureren Produkte dort kaufen kann. Wenn man dennoch etwas für die Umwelt tun will, dann sind die Ecover Produkte eine echte Alternative, weil sie auch bei niedrigen Temperaturen eine gute Waschleistung erzielen (man sollte generell nur bei 30° waschen, weil das völlig ausreicht)

Noch besser ist es natürlich, komplett pflanzliche Wasch- und Putzmittel zu verwenden, weil die am ungefährlichsten für die Umwelt sind, aber wie gesagt, die zu bekommen ist nicht immer leicht und billig. Dennoch möchte ich für interessierte noch ein paar Alternativen nennen: die Waschmittel von Ulrich Natürlich bestehen nur aus pflanzlichen Stoffen und sind sogar für Veganer geeignet und auch Almawin stellt gute Waschmittel her. Von der Verwendung von Waschnüssen rate ich ab, weil die Ergebnisse nicht ausreichend sind und die Bauern meist nicht nach dem Fair Trade Prinzip bezahlt werden.

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Berlin 21 kommt?

ich habe Twitter für mich entdeckt. Nachdem mir Freunde dazu geraten haben, mich dort mal anzumelden und ich widerwillig zugestimmt habe, bin ich nun absolut überzeugt. Nicht nur, dass ich dort selbst aktiv meine Meinung sagen kann, nein! Ich erfahre auch noch die neusten Dinge aus dem Umweltsektor und bleibe so auf dem Laufenden über alles, was mich interessiert.

So habe ich heute zum Beispiel etwas sehr Interessantes gelesen. In Berlin wurde der Bahnhof Unter den Linden umbenannt in Brandenburger Tor. Dies geschah zwar schon im letzten Jahr, sollte aber aufgrund der der aktuellen Situation noch einmal genauer betrachtet werden. Für viele ist das vielleicht nur eine Umbenennung, aber für mich steckt da noch viel mehr dahinter.

Früher, so kann man es auf Wikipedia nachlesen, war der Bahnhof nur eine S-Bahnstation, die die Verbindung zum Potsdamer Platz herstellte, doch mit der Fußbal WM sollte noch zusätzlich eine U-Bahnlinie eingerichtet werden, die die Gäste vom Hbf zum Brandenburger Tor bringt. Vielleicht entschied man sich ja deshalb für eine Umbenennung? das würde Sinn ergeben, wäre der Bahnhof auch rechtzeitig zur WM 2006 fertiggestellt wurden, aber das war ja nicht der Fall.

Erst 2009 konnte man diesen übrigens teuersten U-Bahnhof der Welt einweihen. Und da wäre eine Unbenennung wirklich nicht nötig gewesen. Nun ist noch eine Verlängerung der Strecke bis nach Hönow geplant. Freunde von mir, die in Berlin wohnen halten diesen Plan für absolut überflüssig, weil es bei der Verlängerung der U-Bahnlinie wohl nur um einen Anschluss an den Alex geht und dieser Anschluss schon über die S-Bahn abgesichert ist.

Ich frage mich in diesem Zusammenhang also, wann wohl die ersten Bäume dem neuen U-Bahnprojekt zum opfer fallen und, ob die Berliner ähnlich rigoros reagieren, wie es auch die Stuttgarter getan haben. Aber vielleicht fällt es ja niemandem auf, wenn am Bahnhof Brandenburger Tor auf einmal keine Linden mehr stehen. Hieße er noch anders, könnte es da sicher schon eher Tumulte geben.

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was heißt hier Zwischenlager?

das ist wohl die Gretchenfrage beim Thema Gorleben, bei der Verantwortliche ebenso wie der verjüngte Doktor Faust in Goethes Klassiker zu schwanken beginnen! Ja was ist denn nun ein Zwischenlager, werte Frau Merkel?

Wenn man diese Frage stellt, bekommt man meist eine sehr schwammige Antwort. Ein Zwischenlager ist Gorleben solange, bis das Endlager genehmigt wurde. Aha! Also das klingt doch erst einmal positiv, möchte man meinen. Offensichtlich hat jemand, der etwas zu sagen hat, ein Problem damit, dass der hoch radioaktive Atommüll für immer im Salzstock von Gorleben lagert. Also doch ein paar kluge Köpfe am Ruder.

Leider ist diese Theorie weit gefehlt! Gorleben ist ein Zwischenlager, weil alle Castoren, die dort jemals hin transportiert wurden, immer noch Zwischenlagern. Es ist nämlich so, dass die Behälter noch gar nicht unter der Erde sind, wie man das eigentlich vermutet. Sie lagern momentan noch in einer großen Halle oberhalb des eigentlichen Lagers, dem Salzstock.

und das ist das so genannte Zwischenlager! Eben diese Halle, in der sich seit 1995 (!!!) die Castoren stapeln. Es gibt nämlich noch keine Technik, um das radioaktive Material aus den Transportbehälter zu manövrieren und die jetzigen Behälter sind zu groß, um in den Salzstock abgelassen zu werden. Ist das nicht unglaublich? ich bin immer noch hochrot vor Wut!!! Man kann noch nicht sagen, wann es eine sichere Technik geben wird und solange bleibt der radioaktive Müll an der Erdoberfläche.

Diese Erkenntnis gewann ich gestern beim Durchsuchen des Internets. Dieser wirklich gute Zeitartikel sollte unbedingt verbreitet werden, damit jeder Bescheid weiß über die Augenwischerei, die die Regierung mit uns zu betreiben versucht!

Ich bin einfach fassungslos. Und je intensiver ich mich mit dem Thema befasse, desto mehr Abgründe tun sich auf. Das passiert wohl, wenn man einmal anfängt, unter die Oberfläche zu graben und zu einem Thema zu recherchieren. mir macht es in jedem Fall Angst!

LG

Euer Umweltretter

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Da bin ich wieder!

Ich bin zurückgekehrt aus dem Zeltlager in Gorleben. ich muss schon sagen, dass es sehr, sehr kalt war und ich habe glaube ich noch nie bei solchen Außentemperaturen in einem Zelt übernachtet. Wer auch immer behauptet hat, dass mein Schlafsack bis zu -30° C aushält, ist ein Lügner! Selbst ein heißes Bad, und das mache ich sonst nie wegen des Wasserverbrauchs, und massenhaft Tee konnten mich nach meiner Rückkehr nicht richtig aufwärmen.

Jetzt bin ich krank, aber dennoch halbwegs zufrieden mit meinem Wochenende. Ich bin schon am Freitag angereist, um am Samstag Morgen rechtzeitig vor Ort zu sein und jede Sekunde der Demo mitnehmen zu können. Am Abend habe ich im Zeltlager wirklich viele interessante Menschen getroffen und mich gut unterhalten. Es war wirklich sehr lehrreich, mit anderen “Mitstreitern” über das Thema Umwelt zu reden. Aufgrund meines Aussehens waren viele überrascht über meine doch recht militante Einstellung zum Thema Umwelt.

Am Samstag war dann Demo. Ich habe es aus Wut nicht ganz geschafft, mein Versprechen, keine Aktionen außerhalb der Demo zu starten, einzuhalten, auch wenn ich lange ruhig geblieben bin. Jedenfalls habe ich nichts rechtswidriges getan. Aber es fällt mir eben schwer, zu verstehen, dass die Polizei so rigoros gegen Demonstranten vorgeht.

Auch die Polizisten müssen doch genug Menschenverstand besitzen, um die Einstellung der Demonstranten zu teilen. Wieso gehen sie dann also mit Schlagstock und Tränengas vor. Ich glaube, dass ihnen niemand böse wäre wenn sie an einem solchen Tag ihren Job mal nicht ganz so ernst nehmen würden, aber da lebe ich wohl in einer Traumwelt.

Ich war jedenfalls fasziniert von dem Geschehen um diesen Zug und hätte nie geglaubt, wie viele Menschen sich gegen Atomkraft aussprechen. Das hat mir Mut gegeben, um weiter für unsere Umwelt zu kämpfen und auf die Probleme unserer Erde aufmerksam zu machen, auch wenn ich jetzt mit Fieber im Bett liege. Nieder mit dem Castor!

LG

Euer Umweltretter

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Morgen Kinder…

…wird’s was geben! Und zwar keine Gaben und Geschenke, sondern Krieg! Krieg der Atomlobby, Krieg der Regierung! Denn am morgigen Samstag findet die Großdemonstration gegen die Einlagerung von Atommüll im niedersächsischen Gorleben statt und ich als Umweltretter werde natürlich dabei sein. Dank der einzig wählbaren Partei in Deutschland, der Grünen, werde ich mich morgen in aller Frühe ins Wendland begeben und die Polizei vor Ort ein wenig aufmischen.

Ich bin kein Fan von Gewalt oder militanten Aktionen, aber ich werde mich auch nicht zurückdrängen lassen. Zu lange habe ich auf den Moment gewartet, als Bürger einmal meine Meinung über die Atomkonzerne und unsere Regierung kundzutun und nun, da es soweit ist, werde ich mich einfach vom Strom der Demonstranten mitreißen und beflügeln lassen.

Meine Plakate und mein Outfit habe ich schon bereit gelegt. Ich habe eigentlich nicht vor, mich irgendwo anzuketten und möchte lieber den Rahmen des Gesetzes nicht ausreizen und ich hoffe schwer, dass das auch die Polizei so sieht und wir kein Stuttgart 21 2.0 erleben werden. Das würde ich sehr deprimierend und enttäuschend finden.

Stattdessen hoffe ich auf einen wirkungsvollen Protest und ein Zeichen in Richtung Regierung. Frau Merkel hat ja diese Woche schon ein sehr wirkungsvolles Zeichen des Protests erhalten. Natürlich heiße ich solche Aktionen nicht für gut, aber es zeigt, dass die Bevölkerung genug davon hat, dass über ihre Köpfe hinweg über die Zukunft der Bürger entschieden wird. Ich habe keinen Atomstrom gewählt und ich glaube, dass das sehr viele Mitbürger genauso sehen.

ich hoffe sehr, dass viele Demonstranten erscheinen und wir den Weg des Zuges wenigstens für ein paar Stunden aufhalten können. ich werde nächste Woche, wenn ich meine Eindrücke halbwegs verarbeitet habe, hier darüber berichten, wie mein Abenteuer war und dann vielleicht sogar weitere Schritte in die Wege leiten.

Bis dahin: wünscht mir Glück!

LG

Euer Umweltretter

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es sind die kleinen Dinge..

..die unsere Umwelt schützen. Ich weiß, dass man von den meisten Menschen keine großen Gesten erwarten kann, weil sie nicht auf ihren Luxus verzichten möchten, aber es gibt so viele Kleinigkeiten, die jeder einzelne tun kann, um unsere Umwelt zu schützen. Ich hatte ja schon das ein oder andere mal über solche Maßnahmen berichtet und nun war ich mal wieder in belehrender Mission unterwegs. Das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Gestern war ich zum Beispiel mal wieder im Supermarkt, was ja doch recht selten vorkommt. Und ich habe eine Frau beobachtet, die exakt eine Kiwi, einen Kohlrabi, ein Bund Radieschen und einen Granatapfel gekauft hat. Das waren alles Produkte, die nach Stückzahl verkauft werden, man muss sie also nicht wiegen. Und trotzdem verwendete die Dame für jedes einzelne Produkt eine extra Tüte. Das hatte mich doch etwas gewundert, schließlich sind Kunststoffprodukte nicht ökologisch abbaubar und schaden unserem Planeten. Ich konnte nicht umher sie darauf anzusprechen.

Höflich, aber mit Nachdruck fragte ich sie, weshalb sie denn nun für jedes einzelne Produkt eine extra Tüte genommen hätte und sie sah mich sehr verwundert an. Daraufhin erklärte ich ihr, dass ich auf Umweltschutz achte und, dass solche Tüten sehr schlecht für unsere Erde seien. Die Frau schien noch verwunderter und erklärte. sie habe nicht gewusst, dass man auch verschiedene Produkte ich eine Tüte tun könne, das wäre ja kompliziert für die Kassiererin. Nach ein paar weiteren Worten sah sie dann ein, dass so viel Müll für ein wenig Obst völlig übertrieben ist und legte alle bis auf eine zurück.

Ich glaube, ich konnte gestern jemanden bekehren, was ein wirklich schönes Gefühl ist und die Dame schien sogar sehr glücklich über ihre Erkenntnis, denn sie erklärte mir, dass sie schon öfter versucht habe, mehr auf die Umwelt zu achten, ihr solche Kleinigkeiten aber gar nicht in den Sinn gekommen seien. Ich habe ihr jedenfalls den Link zu meinem Blog gegeben, damit sie sich einige Tipps durchlesen kann.

LG

Euer Umweltretter

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Umwelt und Politik

Es ist ja nicht immer leicht, diese beiden Dinge zu verbinden. Man kann nicht immer sicher sein, ob die Politiker wirklich alles ernst meinen, was sie zum Thema Umweltschutz verlauten lassen oder, ob sie manche Dinge nur sagen, um die Wähler zu beeindrucken.

Ähnliches kann man jedenfalls derzeit wieder in Russland beobachten. Der ehemalige Präsident und insgeheimes Oberhaupt Wladimir Putin verbringt im Moment seinen Urlaub in Sibiriern und zeigt auf fast schon pathetischen Bildern sein Interesse an der Umwelt. Auf den Bildern kann man die Politiker als eine Art Umweltkrieger bewundern, der mit Pferd, Tarnjacke und Gewehr durch die russische Wildnis reitet. In seinem Sommerurlaub konnte man ja noch seinen Astralkörper beim Angeln begutachten und nun eben der Kälte geschuldet in dicker Jacke beim Reiten.

Wozu das Ganze? Putin möchte seine Wähler auf die Schönheit der russischen Natur aufmerksam machen, ließ er am Sonntag verlauten. Dazu wolle er auch in den kommenden Jahren 21 neue Naturschutzgebiete schaffen. Nach den Verwüstungen, die die Feuer in diesem Jahr angerichtet haben, kann es auch nicht schaden, wenn in Russland ein bisschen mehr auf die Umwelt geachtet wird. Schließlich befinden sich in dem Land mehr als ein Drittel aller Waldgebiete der Welt und die müssen unbedingt geschützt werden.

Mit der Aktion könnte auch dem sibirischen Tiger wieder eine Chance eingeräumt werden. Ich hoffe jedenfalls, dass hinter diesen Ankündigungen nicht genauso viel Pathos steckt wie hinter den veröffentlichten Bildern, denn die wirken wie eine alte Karl May Verfilmung.

LG

Euer Umweltretter

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