Ich hatte vor einiger Zeit über die Kosmetikfirma Lush berichtet und einige sehr aufschlussreiche und interessante Kommentare zu dem Thema erhalten.
Zur Erinnerung: Ich berichtete darüber, dass der Kosmetikhersteller Lush die organisation Peta2 mit ihrer Kampagne für die Befreiung von Zirkustieren unterstützt. (Link zum Artikel)

Dabei ist wohl einiges im Argen geblieben und das kann ich ja so nicht stehen lassen. Abver gleich vorweg: das soll KEINE Gegendarstellung werden, sondern nur einige zu kruz gekommene Themen konkretisieren. Also: sollte der Anschein erweckt worden sein, dass es sich bei Lush-Produkten um Naturkosmetik handelt, so ist das falsch! Auch Lush setzt bestimmte Salze und Silikone zu, die bei rein naturkosmetischen Produkten nicht erlaubt sind. Allerdings behauptet das das Unternehmen auch gar nicht.
Laut Aussage eines Mitabreiters wird dies nur zu oft fälschlicherweise angenommen, weil die Produkte so aus dem Rahmen fallen. ABER: Die Produkte enthalten auch sehr umweltschädliche Stoffe wie zum Beispiel EDTA. Das erläutert zumindest die Homepage kosmetik-check.de
Das betrübt mich natürlich im höchstem Maße, ändert aber zunächst nichts an dem Einsatz des Konzerns für den Tierschutz. Die Kritik, der Seifenhersteller würde das nur zu Werbezwecken tun, kann ich nur schwer verstehen. Welche Beweggründe es auch sein mögen, die einen Konzern wie Lush veranlassen, Einnahmen für den Tierschutz zu spenden, es ist mir ganz gleich; Hauptsacheist doch, dass die Spenden auch ankommen.
Stellungnahme Nummer2: PeTA!
Zu PeTA habe ich, wie wohl fast jeder, ein sehr zwiegespaltenes Verhältnis. Ich bin generell gegen übersetigerten Aktivismus, der anderen Personen schadet, unterstütze aber den Grundgedanken der Organisation. Man kann natürlich nicht jede einzelne Aktion unterstützen. Ich finde es zum Beispiel falsch, die Pelzmäntel mancher Damen mit Farbe zu zerstören, halte aber selbst natürlich auch nichts von Pelz! So sieht es sicherlich mit vielen Dingen aus.
Ich hoffe, jetzt wurde alles etwas klarer. Ich möchte zum Schluss noch einmal auf die guten Links zum Thema in den Kommentaren meines letzten Artikels hinweisen.
LG
Euer Umweltretter






