Meine Neuentdeckung

Als ich heute im guten, alten WWW unterwegs gewesen bin, habe ich eine Interessante Neuentdeckung gemacht.
Und zwar wurden auf Statistica.de Statistiken zu Naturkatastrophen veröffentlicht, die beispielsweise die Anzahl der Todesopfer durch Katastrophen bis 2009 (Ausgangsjahr übrigens 1970) zeigen.
Also jetzt mal ganz im Ernst – warum wird unsere Gesellschaft nicht wach?

Wir machen uns doch kaputt! Ich würde mich wirklich drüber freuen, wenn meine Mitmenschen langsam anfangen etwas gegen entstehende Katastrophen machen. Denn so eine Naturkatastrophe ist unter anderem ein Resultat unseres Verhaltens.

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Bilder des Tages

Ich hatte heute sehr viel zeit, um durch das WWW zu stöbern und war wirklich begeistert davon, wie viele Gleichgesinnte ich eigentlich habe! Und das Beste daran ist: alle sind so versiert auf dem Gebiet Internet und können dann so aufschlussreiche Grafiken erstellen wie zum Beispiel die hier:

(c) designtagebuch.de

Die Grafik hat mir wirklich weiter geholfen, weil man erst einmal einen etwaigen Vergleich bekommt, wie die Verhältnisse zu Tschernobyl sind und alles dann etwas transparenter ist. Also danke noch einmal für die Grafik.

Dann habe ich noch etwas gefunden, dass angesichts der aktuellen Geschehnisse fast in Vergessenheit geraten ist: ein Video aus nem Webportal über die Entwicklung bei der Deepwater Horizon

Das ist nämlich immer noch eine Großbaustelle auf unserem Globus, die aber im Moment nicht mehr so große Beachtung findet. Darum möchte ich an dieser Stelle die Ölkatastrophe noch einmal in euer Gedächtnis rufen.

LG

Euer Umweltretter

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Wenn man mal eine Woche nicht da ist..

..passieren gleich so viele Dinge auf einmal, dass man sie gar nicht fassen kann! Ich glaube nicht, dass ich euch noch viel über die Katastrophe in Japan und den plötzlichen Sinneswandel der Regierung erzählen muss, denn alle Nachrichten sind voll von Meldungen zu diesen Themen. Trotzdem, und wenn auch etwas verspätet, kann ich die aktuellen Ereignisse einfach nicht unkommentiert lassen.

Warum erst jetzt? Ich war die letzte Woche im Internetexil im Skiurlaub. Ich vertrete die Meinung, dass es sehr, sehr wichtig ist, ab und an auch mal Abstand von den modernen Massenmedien zu nehmen und etwas ursprünglicher zu leben. Es war zugegeben die ungünstigste Zeit dazu, denn genau in meiner Woche der spirituellen Befreiung vom Internet sind die wichtigsten Dinge des Jahres passiert und unsere Gesellschaft wurde wachgerüttelt. Es ist bedauerlich, dass es immer einer Katastrophe bedarf, damit die Menschen ihre Fehler einsehen. Allen voran meine ich damit natürlich unsere Regierung. Die Proteste in Gorleben wurden ignoriert, weil sich ja eine Minderheit daran beteiligt hat, aber nun, da die Gefahren der Atomkraft in aller Munde sind, schwenkt Frau Merkel mit ihrem Kabinett um und fährt augenscheinlich in eine völlig andere Richtung.

Ich verwende bewusst augenscheinlich, denn Gott sei Dank hat sich unser Umweltminister peinlich verplappert und zugegeben, dass das alles nur Wahlkampfstrategie ist. Ein Ausstieg wäre auch wirklich zu schön gewesen um wahr zu sein. Und dieses Ultimatum von 3 Monaten hat ja von Anfang an gestunken. Ich wette, und das stimmt mich ehrlich gesagt mehr als traurig, dass nach diesen 3 Monaten alle AKWs ganz unerwartet als sicher eingestuft und wieder ans Netz genommen werden, als wäre nie etwas passiert.

Wir müssen unsere Chance jetzt nutzen, denn viel Zeit haben wir nicht mehr! Jetzt müssen wir gegen die Atomkraft kämpfen und unsere Zukunft sichern! Wenn die 3 Monate erst verstrichen sind, wird alles Schnee von gestern sein und unsere Regierung kriecht den Stromkonzernen wieder bis zum Dickdarm!

LG

Eurer Umweltretter

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erschreckend!

Ich habe letzte Woche einen Bericht im Fernsehen gesehen, der sich mit dem Müll vor den griechischen Küsten auseinandergesetzt hat und ich bin extrem schockiert darüber. Es ging da vor allem um Strände auf den kleineren Inseln, an die der ganze Müll der Kreuzfahrtschiffe angespült wird. Es kann doch nicht sein, dass diese Schiffe einfach ihren Unrat in Meer schütten und dann verschwinden.


Mich erinnert das an meinen Urlaub in Montenegro vor ein paar Jahren. Da gab es am nachmittag einen Zeit, in der der ganze Müll der Schiffe an das Ufer geschwämmt wurde und man nicht mehr baden gehen konnte. Ich kann einfach nicht verstehen, wie Menschen so achtlos mit unserem Planeten und der Natur umgehen können. Ich werfe meinen Müll doch auch nicht einfach auf die Straße!

Der Bericht lief im Phoenix und zeigt die Forschungsarbeit einen Professors, der sich schon seit Jahren mit dieser Form der Umweltverschmutzung auseinandersetzt. Zum einen zeigte er die wirklich steinzeitliche Müllpolitik der großen Hotels, die meist keine Kläranlage haben und ihren Müll auf wilden Müllkippen entsorgen.

Am meisten hat mich aber die Situation vor der Insel Santorini geärgert. Dort ist im Jahr 2007 ein Kreuzfahrtschiff mit dem Namen “Sea Diamond” gesunken und bis heute nicht geborgen worden. Hallo? Das Schiff liegt vielleicht 50 Meter weg vom Strand und niemanden von der Rederei kümmert es, ob es dort vergammelt oder nicht. Das Problem an der Sache ist natürlich, dass in dem Wrack noch zahllose Giftstoffe und Öl lagern, die langsam austreten und das Wasser verschmutzen. Im Bericht konnte man eindeutig Ölspuren am Strand entdecken.

Die Bewohner der Insel versuchen sich bislang erfolglos zu wehren und ich hoffe, dass der Bericht ihrem Anliegen noch etwas mehr nachdruck verleiht, denn ich kann einfach nicht glauben, was da in Griechenland geschieht. So eine Achtlosigkeit gegenüber der Natur macht mich wütend und traurig zugleich.

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stoppt doch endlich den Bergbau..

ich finde, dass uns das neueste Beispiel in Chile gezeigt hat, wie gefährlich und überflüssig diese Art der Rohstoffbeschaffung ist. Bergbau ist nicht nur Raubbau an unserem Planeten, sondern auch lebensgefährlich für alle Beteiligten.

Ich weiß zum Beispiel, dass in den ehemaligen Bergbaugebieten der DDR heute noch des öfteren Straßen oder Häuser in sich zusammensacken, weil unter ihnen ein ehemaliger Schacht zusammengebrochen ist. So etwas darf doch nicht passieren. Unsere Natur wurde und wird auch noch zu sehr ausgebeutet, ganze Landstriche werden unterhöhlt, ohne auf die Folgen zu achten. Unsere Erde ist einfach nicht dafür geschaffen, vom Menschen mit aller Gewalt ausgebeutet zu werden.

Ich bin mir sicher, dass wir genug Rohstoffe gefördert haben und mit Recycling soweit kommen werden, dass wir keinen Bergbau mehr benötigen. Auch der Tagebau ist gefährlich, was die Ereignisse im sächsischen Delitzsch beweisen. Hier wurde ein Tagebau unkontrolliert geflutet und nun stehen mehrere Häuser in der Gemeinde permanent unter Wasser, weil der Grundwasserspiegel drastisch gestiegen ist.

All dies, und vor allem die Vorkommnisse in Chile, zeigen, dass wir es mal wieder übertreiben haben und dringend aufhören sollten, Rohstoffe abzubauen. Wir haben wirklich genug Eisen, Kupfer und andere Metalle an der Oberfläche, die mit einem guten Recyclingverfahren problemlos wieder verwertet werden können. So sparen wir nicht nur Energie, sondern helfen auch noch, dem ständigen Anstieg der Müllrate entgegen zu wirken. Ich weiß natürlich, dass es schwer sein wird, den Bergbau komplett einzustellen, aber es gibt auch so viele sinnlose Minen, wie zum Beispiel Diamantenminen. Wozu benötigen wir denn so viele Schmuckdiamanten? Ich finde, dass man auf diesen Luxus in Hinblick auf die in der Branche beschäftigten Arbeiter gern verzichten sollte.

Ich jedenfalls bin nun erst einmal froh, dass den Bergleuten nichts passiert ist und hoffe, dass das Drama den Verantwortlichen eine Lehre war.

LG

Euer Umweltretter

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Giftschlamm in der Donau

Wieso achten wir so wenig auf unseren Planeten? Die Frage musste ich mir schon wieder stellen. Zwei Ereignisse in jüngster Zeit haben mich dazu bewogen, über uns als Menschen nachzudenken.

Zum einen natürlich die Umweltkatastrophe, die sich jüngst in Ungarn zugetragen hat und zum anderen der neue Film über unsere Ozeane. Beides hängt in gewisser Weise zusammen und bestätigt nur wieder, wie wenig wert wir auf die Sauberkeit unseres Planeten legen.
Giftschlamm im Raab
Natürlich kann man jetzt sagen, dass die Vorkommnisse in der ungarischen Aluminiumfabrik “nur” ein Unfall waren, aber solche Unfälle häufen sich und dürfen bei der gegenwärtigen Umweltsituation ei9nfach nicht mehr passieren. Wieder wird es circa ein Jahr dauern, bis alle Schäden beseitigt sind. Jetzt haben die USA also einer verölte Küste und wir haben Giftschlamm. Wie viele Tiere und Menschen Das wieder gefährdet, kann man sich gar nicht ausmalen. Der Schlamm, der aus der Fabrik ausgetreten ist, ist hochgiftig und verpestet gerade die Flüsse Raab und Donau und sie umliegenden Dörfer.

Aber man darf nicht vergessen, dass nicht nur die Dörfer gefährdet sind, sondern alle Pflanzen und Tiere in und um die Flüsse ebenfalls. Wieder einmal haben wir also eine Umweltkatastrophe, deren Ausmaße wir nur erahnen können.

Offizieller Kinotrailer: Unsere Ozeane – Ab 25. Februar 2010 Im Kino!For more amazing video clips, click here

Passend dazu habe ich gestern den Film “Unsere Ozeane” gesehen, der wohl kürzlich auf DVD erschienen ist. Der Streifen soll zum Nachdenken darüber anregen, was wir unseren Ozeanen mit Schifffahrt und Überfischung eigentlich antun und, dass auch diese Welt gefährdet ist durch uns, durch die Menschen. Die aktuellen Katastrophen (ich erinnere an dieser Stelle an die Explosion auf der Deppwater Horizon) zeigen nur zu deutlich die Intention des Film und verleihen dem Appell der Produzenten Nachdruck. Wir wissen nicht, was wir dieses Jahr im Meer für Schaden angerichtet haben und ob sich die Flora uns Fauna jemals davon erholen kann.

Wir müssen endlich aufwachen und dürfen bei dem Giftschlamm jetzt nicht nur an die Menschen denken, deren Dörfer gefährdet sind, sondern auch an die Tiere.

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was wurde eigentlich aus BP?

als ich heute die Berichte zur Verlängerung der Atomkraftwerke gelesen habe (was für eine ungleubliche Sauerei, dass unsere Erde 12 Jahre länger mit Atommüll verpestet wird), stellte ich mir die Frage, was eigentlich aus BP und der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko geworden ist.
Ist euch auch aufgefallen, dass man in den Nachrichten so gut wie nichts mehr hört? Das Letzte, was durch die großen nachrichten ging war, dass BP 5 Mrd. Dollar Strafe zahlen soll, eine lächerliche Summe im Vergleich zu den Schäden, die die Explosion der Ölplattform anrichtete.

kontrolliertes Abbrennen von Öl im Golf von Mexiko

Nun veröffentlichte das Unternehmen seinen internen Untersuchungsbericht, in dem es die Alleinschuld für die Katastrophe klar zurückwies. So seien vor allem auch die Firmen Transocean und Halliburton mit Schuld an dem Unfall. Die Ölplattform und viele der Arbeiter seien von Transocean (einer schweizer Firma) gestellt worden und die Absicherung des Bohrlochs sollte von der amerikanischen Sicherheitsfirma Halliburton übernommen werden. Beide Firmen haben, genau wie BP auch, versagt, weshlab es zu dem Unglück kommen konnte.
Jetzt aber zu versuchen, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, ist für mich absolut feige.
Diese Katastrophe braucht im Moment keinen Alleinschuldigen, sondern Menschen, die bei der Beseituígung helfen. Wenn BP seine Hände jetzt also in Unschuld wäscht, wird für die zerstörte Umwelt nichts besser und der Ruf der Firma ist sowieso ruiniert.
Allerdings kann der Konzern grobe Fahrlässigkeiten gar nicht zugeben, weil sonst eine erneute Geldstrafe von 20 Mrd. Dollar droht. Für mich wäre das dann aber ein kleiner Trost, weil dieses Geld dann vielleicht zur Regenerierung der Umwelt genutzt werden würde.
Alles in Allem ist es eine Unverschämtheit, dass BP sich aus der Affäre zu ziehen versucht. Auch wenn sie vielleicht nich allein Schuld an dem Unglück sind, so sollten sie doch aber dringend versuchen, alles wieder in Ordnung zu bringen, egal, was es kostet,.
Da sieht man mal wieder, dass den großen Konzernen Geld wichtiger ist als die Umwelt. Diese Mentalität, dass man nur an heute und nicht an morgen denken sollte, ist grausam und zerstört unseren Planeten immer mehr.

LG

euer Umweltretter

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