WWF schützt Bäume..

Zunächst habe ich mich etwas gewundert, als man mir sagte, dass der WWF ein eigenes Dateiformat entwickelt hat. Was hat eine Tierschutzorganisation denn bitte mit Dateiformaten zu tun? Und dann auch noch eine Art .pdf Format. Doch dann machte es klick. Denn eigentlich haben auch solche Organisationen sehr viel mit solchen Dingen zu tun. Wie ich ja auch schon feststellen musste, kann man sich nicht vor modernen Printmedien verstecken und genau das hat sich auch der WWF gedacht.

Sie entwickelten ein Format, das man nicht drucken kann. Damit rettet der Verein Bäume. Dieses Video erklärt den Sachverhalt:

Und sie haben damit vollkommen Recht. Überlegt doch mal, wie viele Dinge ihr sinnlos kopiert oder ausdruckt, die man genauso gut am Computer lesen könnte?! Das Beispiel Uni macht das besonders deutlich: Ich habe in diesem Semester einen Kurs, bei dem die Unterlagen für den Kurs gut 300 Seiten umfassen. Wenn sich nun jeder Kursteilnehmer diese 300 Seiten kopiert (was unsere Pflicht ist!!), dann wird dafür unendlich viel Papier verschwendet. Stattdessen wäre es doch viel umweltschonender und sinnvoller, wenn man die Kursunterlagen als .pdf hätte und sie nicht kopieren muss.

Genau auf dieses Problem will der WWF mit seinem Dateiformat aufmerksam machen. Man soll ein Bewusstsein dafür entwickeln, wie viele Bäume man jährlich eigentlich “ausdruckt”, damit man versteht, dass auch das Umweltschutz ist. Wie ich immer sage: Umweltschutz umfasst so viele Bereiche, deren man sich gar nicht bewusst ist. Im Prinzip kann man mit jeder noch so kleinen Handlung auch einen Akt des Umweltschutzes verbinden und sei es eben das Drucken.

LG
Euer Umweltretter

Share